Im Rahmen ihres Sommerprogramms „Keine Pause in der Sommerpause“ hat sich die SPD-Fraktion Hammersbach vor kurzem intensiv mit dem Klimawandel und den Möglichkeiten der Klimaanpassung in der Gemeinde auseinandergesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei das Klimaanpassungskonzept, das auf Antrag der SPD-Fraktion in der vergangenen Wahlperiode erarbeitet wurde.
„Wir müssen uns alle darauf einstellen, dass sich das Klima verändert und dadurch neue Herausforderungen auf uns zukommen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Benjamin Herrmann. „Aus meinem Beruf als Notfallsanitäter weiß ich, welche Belastung lange Hitzeperioden gerade für viele ältere Menschen bedeuten. Auch in unserer Gemeinde werden die Folgen des Klimawandels in vielen Bereichen spürbar. Deshalb ist es so wichtig, sich frühzeitig mit den notwendigen Anpassungsmaßnahmen zu befassen.“
Das Klimaanpassungskonzept analysiert, welche Auswirkungen der Klimawandel für Hammersbach voraussichtlich haben wird, und zeigt die Handlungsfelder auf, in denen die Gemeinde in den kommenden Jahren aktiv werden muss. Dazu zählen unter anderem der Umgang mit zunehmenden Hitzeperioden, Starkregenereignissen und Trockenphasen sowie der Schutz und die Weiterentwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Für Alexander Brandt ist Klimaanpassung eine Querschnittsaufgabe, die bei jeder politischen Entscheidung mitgedacht werden muss. „Wir müssen bei allen politischen Entscheidungen im Blick behalten, welche Auswirkungen sie auf das Klima und auf die Anpassungsfähigkeit unserer Gemeinde haben. Gerade für die junge Generation ist das kein Randthema, sondern eine Aufgabe, die nahezu alle Bereiche der Kommunalpolitik betrifft.“
Dabei stehe Hammersbach keineswegs am Anfang, betonen Benjamin Herrmann und Alexander Brandt: „Die Gemeinde handelt in vielen Bereichen bereits seit Jahren vorausschauend. Ein gutes Beispiel ist der Hochwasserschutz: Mit der Renaturierung unserer Gewässer wurden Maßnahmen umgesetzt, die nicht nur vor Hochwasser schützen, sondern zugleich einen wichtigen ökologischen Mehrwert schaffen. An den naturnah umgestalteten Bachläufen lässt sich gut erkennen, wie sinnvoll solche langfristig angelegten Projekte sind.“
Fraktionsvorsitzende Susana Cid Jovic betont, dass nachhaltige Kommunalpolitik einen langen Atem braucht. „Wir müssen die Zukunft im Blick haben und dürfen keine Schaufensterpolitik betreiben. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass die Menschen nachvollziehen können, warum wir bestimmte Entscheidungen treffen. Die Gewässerrenaturierungen zeigen eindrucksvoll, dass Maßnahmen zur Klimaanpassung ganz konkrete Verbesserungen für Mensch und Natur schaffen können.“
Mit ihrem Sommerprogramm „Keine Pause in der Sommerpause“ will die SPD-Fraktion auch in diesem Jahr wieder Zukunftsthemen aufgreifen und den Dialog über die Entwicklung Hammersbachs fördern. Die Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels gehört dabei zu den wichtigsten Aufgaben, um die Gemeinde auch für kommende Generationen lebenswert zu erhalten.
Quelle: SPD Hammersbach

