Apfelplakat-Aktion des Arbeitskreises Jugendzahnpflege: Vier Klassen erhalten ein gesundes Frühstück
Mit viel Kreativität, Teamgeist und gesunden Frühstücksideen haben sich in diesem Schuljahr 66 zweite Klassen an der Apfelplakat-Aktion des Arbeitskreises Jugendzahnpflege Main-Kinzig-Kreis (AKJZ) beteiligt. Damit konnten erneut zahlreiche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Eltern ein Zeichen für zahngesunde Ernährung setzen. Unter allen teilnehmenden Klassen wurden nun vier ausgelost, die ein gesundes Frühstück erhielten.
Die Apfelplakat-Aktion verfolgt das Ziel, Kinder frühzeitig für eine zahngesunde Lebensweise zu sensibilisieren. An jedem Tag, an dem alle Kinder einer Klasse ein zuckerfreies, kauaktives Frühstück mitbringen, darf auf dem Aktionsplakat ein Apfel ausgemalt werden. Sind alle 41 Äpfel bunt, nimmt die Klasse an der Verlosung eines gesunden Klassenfrühstücks teil.
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement sich die Kinder, ihre Familien und die Lehrkräfte jedes Jahr an der Aktion beteiligen. Gesunde Ernährung und Zahngesundheit werden so ganz selbstverständlich Teil des Schulalltags“, sagte Dr. Gunda Adolphi, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Jugendzahnpflege und Leitung des Zahnärztlichen Dienstes im Main-Kinzig-Kreis.
Auch in diesem Jahr gab es wieder viele kreative Ideen, um möglichst allen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. So organisierte eine Klasse beispielsweise einen „Alternativteller“, der täglich von wechselnden Eltern mit frischem Obst und Gemüse bestückt wurde. Kinder konnten ihr mitgebrachtes Frühstück bei Bedarf tauschen und so ebenfalls an einem zahngesunden Frühstück teilnehmen. „Solche Ideen zeigen, wie gemeinschaftlich Gesundheitsförderung gelingen kann“, so Dr. Adolphi.
Da in diesem Jahr besonders viele Einsendungen aus Hanau eingegangen waren, wurde neben den drei Altkreisen zusätzlich eine Gewinnerklasse aus der Stadt Hanau ausgelost. Über ein gesundes Klassenfrühstück freuen sich die
Klasse 2a der Heinrich-Heine-Schule in Hanau,
Klasse 2b der Brüder-Grimm-Schule in Steinau,
Klasse 2b der Schule an der Gründau in Langenselbold und
Klasse 2a der Kinzigtalschule in Gründau.
Die Frühstückspakete enthalten unter anderem Brot, Käse, frisches Gemüse, Trauben, Äpfel und einen Apfelteiler. Gemeinsam bereiten die Kinder ihr Frühstück zu und erleben, wie lecker und zugleich wenig aufwändig gesunde Ernährung sein kann. Alle weiteren teilnehmenden Klassen erhalten als Anerkennung für ihr Engagement kleine Zahngesundheitsgeschenke für die Schülerinnen und Schüler.
Die Apfelplakat-Aktion ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der zahnärztlichen Präventionsarbeit im Main-Kinzig-Kreis. Sie vermittelt spielerisch, dass nach dem abendlichen Zähneputzen und auch am nächsten Vormittag möglichst auf stark zuckerhaltige und klebrige Lebensmittel verzichtet werden sollte. Zucker fördert die Bildung von Zahnbelag, in dem Bakterien Säuren bilden, die den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen können. Gesunde Milchzähne sind eine wichtige Voraussetzung für gesunde bleibende Zähne und unterstützen Kinder beim Sprechen, Kauen und ihrer gesamten Entwicklung.
Neu in diesem Jahr ist außerdem die Zertifizierung der Schulbetreuungseinrichtungen im Main-Kinzig-Kreis. Analog zu den bereits etablierten Auszeichnungen für Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen können sich nun auch Betreuungseinrichtungen zertifizieren lassen. Voraussetzung dafür sind drei einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen im Betreuungsalltag: gemeinsames Zähneputzen mit allen Kindern, Wasser als Getränk über den gesamten Tag sowie maximal eine Portion Süßes täglich. Damit wird die Gesundheitsförderung konsequent über den Unterricht hinaus in den Betreuungsalltag integriert.
Der Arbeitskreis Jugendzahnpflege Main-Kinzig-Kreis bedankte sich zum Ende der diesjährigen Runde bei allen teilnehmenden Schulen, Lehrkräften, Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern für ihre Begeisterung und ihren Einsatz. Gemeinsam leisteten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass gesunde Ernährung und Zahngesundheit schon früh selbstverständlich werden, so der Arbeitskreis.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

