Montag, Juni 1, 2026
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StartMKKLebensgefahr beim Abkühlen: Regierungspräsidium warnt vor dem Baden in illegalen Baggerseen

Lebensgefahr beim Abkühlen: Regierungspräsidium warnt vor dem Baden in illegalen Baggerseen

Die ersten heißen Tage des Jahres locken wieder viele Menschen an die Gewässer der Region. Doch der Sprung ins kühle Nass kann im Main-Kinzig-Kreis schnell lebensgefährlich werden. Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt warnt aktuell eindringlich davor, nicht freigegebene Baggerseen für die Freizeitnutzung aufzusuchen.

Was viele unterschätzen: Selbst an längst stillgelegten Baggerseen bergen steile, ungesicherte Böschungen massive Gefahren. Schon kleine Erschütterungen können unter Wasser das sandige Material ins Rutschen bringen. Die Folge sind tückische Unterströmungen. Zudem droht in tiefen Gewässern durch plötzliche, eiskalte Wasserschichten ein lebensgefährlicher Kälteschock.

Im vergangenen Jahr ertranken in Hessen 19 Menschen – ein Großteil davon in unbewachten Seen und Flüssen. Während an offiziellen Badestellen im Kreis (wie dem Strandbad Rodenbach, dem Großkrotzenburger See oder dem Kinzigsee in Langenselbold) Rettungskräfte der DLRG im Notfall sofort eingreifen können, gibt es an wilden Baggerseen keine Aufsicht.

Das RP stellt zudem klar: Wer unbefugt auf schwimmende Geräte, Förderbänder oder Bagger klettert, um diese als Sprungturm zu nutzen, begeht Hausfriedensbruch und muss mit einer Strafanzeige durch die Eigentümer rechnen.

Eine Übersicht über alle offiziell freigegebenen und überwachten Badeseen in Hessen mit aktueller Wasserqualität findet ihr online unter badeseen.hlnug.de.

Quelle: Bauprojekte-Netz-Mitte

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