Mit Parkplatz an der Waldschänke ist der letzte Abschnitt nun fertiggestellt
Der Parkplatz an der Waldschänke ist seit kurzem fertiggestellt und damit hat die Baumaßnahme Kinzigheimer Weg nach drei Jahren Bauzeit und insgesamt sechs Bauabschnitten ihren Abschluss gefunden. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme Kinzigheimer Weg belaufen sich auf rund 7 Millionen Euro. Vom Land Hessen wurde eine Fördersumme von 1 Million Euro bewilligt.
Auf dem neugestalteten Parkplatz sind 31 Stellplätze und ein Behindertenparkplatz entstanden. Fahrradständer werden in Kürze auch noch montiert. Es wurden neue Straßenbeleuchtungen installiert, die Zufahrt zum Tennisverein erneuert und vier neue Bäume gepflanzt. Gemeinsam mit dem Magistrat besuchte Bürgermeisterin Sylvia Braun den neuen Parkplatz und dankte zum Abschluss der Gesamtmaßnahme insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern für das Verständnis während der mehrjährigen Sperrungen und Umleitungen. „Das Ergebnis zeigt, dass es sich gelohnt hat.“
Verlauf der Gesamtmaßnahme:
März 2023: Bauverwaltung informiert auf einer Info-Veranstaltung rund 300 Bürgerinnen und Bürgern über die geplante Baumaßnahme. Ursprünglich geplantes Ende der Gesamtmaßnahme war Juni 2025.
Juni 2023: Baubeginn der Maßnahme Kinzigheimer Weg am Kreisverkehr Classic-Tankstelle. Gleichzeitig wurde die Sperrung genutzt, um die Fahrbahn auf der Strecke zwischen Kirlebrücke bis zur Tankstelle zu erneuern. So konnten spätere erneute Sperrungen vermieden werden und diese stark befahrene Strecke für die Zukunft ertüchtigt werden.
Probleme während der Bauzeit: Hoch stehendes Grundwasser erschwerte die Arbeiten. Im Vorfeld der Bauarbeiten waren zwar umfangreiche Baugrunduntersuchungen und auch Erkundungen der Grundwasserhöhe durchgeführt worden. Langanhaltende Regenfälle änderten die Ausgangssituation, so dass ein größerer Teil der Strecke unter Grundwasserhaltung gebaut werden musste. Dies war komplizierter und verlängert e somit die geplante Bauzeit. Außerdem gab es Verzögerungen durch verschiedenste Abstimmungen beim Verlegen von Versorgungsleitungen.
Jahrelang galt der Kinzigheimer Weg als „Rumpelstrecke“, nun ist für alle Verkehrsteilnehmer und die Anwohnerschaft eine moderne Straße entstanden. Die dringend notwendig gewesene Sanierung der Straßenoberfläche wurde von der Stadt genutzt, um gleichzeitig viele Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. So wurden die Bushaltestellen alle barrierefrei ausgebaut, an der Kreuzung Haagstraße/Kinzigheimer Weg ist ein kleiner Kreisverkehr entstanden, um die Befahrbarkeit für den Fahrzeugverkehr und die Sicherheit für die Fußgänger zu verbessern, die nun an allen Querungen einen Fußgängerüberweg haben. An der Einmündung Varangéviller Straße wurde die Straßenbreite verringert, Autos müssen mit geringeren Geschwindigkeiten abbiegen und neue Flächen für Grün und Bäume konnten damit geschaffen werden. Auch der Parkplatz am Waldspielplatz wurde erneuert. Damit Busse den Kinzigheimer Weg besser befahren können, wurden die Parkflächen auf der Strecke insgesamt reduziert.
Durch umfangreiche Abstimmungsbemühungen der Bauverwaltung ist es zudem gelungen, alle Versorger wie EAM, Kreiswerke Main Kinzig GmbH sowie die Main Kinzig Netzdienst mit ins Boot zu holen, die ihre Versorgungsleitung im Zuge der Maßnahme erneuert haben. Da sich kein Betreiber für Breitbandinfrastruktur beteiligen wollte, hat die Stadt Bruchköbel Leerrohre verlegt, um nicht wieder Gehwege und Straßen öffnen zu müssen, wenn sich zu gegebener Zeit ein Breitband-Betreiber findet. Bürgermeisterin Braun sagte beim Vor-Ort-Termin: „Unsere Bauverwaltung hat bei dieser Maßnahme gezeigt, wie vorausschauende Straßenbauarbeiten funktionieren können. Ein großer Dank an alle Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass hier ein wichtiges Stück Bruchköbeler Infrastruktur modernisiert werden konnte.“
Magistrat der Stadt Bruchköbel
Quelle: Stadt Bruchköbel

