Gleich beim ersten Rennen der Triathlon-Bundesliga zeigte das Team SYNERGY eine beeindruckende Leistung und belegte einen hervorragenden sechsten Platz unter den besten Mannschaften Deutschlands im Kraichgau. Damit gelang dem Team der beste Saisonauftakt seit dem Aufstieg in die Bundesliga vor sechs Jahren.
„Das lief heute nahezu perfekt. Wir haben keine Fehler gemacht, sauber gewechselt und kleine Rückstände nach dem Schwimmen schnell wieder aufgeholt. Bis zur dritten Starterin waren wir durchgehend in der Spitzengruppe vertreten. Dass Leonie Hauser den Zielsprint um Platz fünf nur ganz knapp verloren hat, schmälert dieses starke Ergebnis keineswegs“, bilanzierte Teammanager Adi Kohr nach dem Rennen.
Alice Riebler eröffnete den Wettkampf für das Team und setzte gleich ein Ausrufezeichen. Nach einer starken Schwimm- und Radleistung ging sie als Dritte auf die Laufstrecke und übergab schließlich auf Rang fünf an ihre Teamkollegin Sarah Walter. Die am Bundesstützpunkt Saarbrücken trainierende Walter bestätigte die starke Mannschaftsleistung, hielt den Anschluss an die Spitzengruppe und wechselte als Sechste auf die ehemalige österreichische Olympiakader-Athletin Theresa Moser.
Trotz der Anspannung zeigte Moser eine souveräne Vorstellung und verteidigte die hervorragende Ausgangsposition. Damit lag die Verantwortung für das Finale bei Schlussstarterin Leonie Hauser.
Auf der Radstrecke setzte sich Hauser in einer dreiköpfigen Verfolgergruppe fest und wahrte die Chance auf einen Platz unter den Top Fünf. Im abschließenden Lauf entwickelte sich ein packendes Duell mit dem Triathlon Team Thüringen. Nach einem fast 800 Meter langen Sprint musste sich die Bad Orberin erst auf den letzten Metern denkbar knapp geschlagen geben.
„Schon nach dem Wendepunkt haben wir das Tempo immer wieder verschärft und uns gegenseitig unter Druck gesetzt. Keiner wollte nachgeben. Daraus entwickelte sich ein unglaublich langer Zielsprint. Natürlich hätte ich Platz fünf gerne noch geholt, aber wir sind alle unglaublich glücklich mit unserer Leistung. Gegen die besten Teams Deutschlands war das heute ein richtig starker Auftritt“, sagte Leonie Hauser nach dem Rennen.
Mit dem sechsten Platz setzte das Team Bad Orb direkt zum Saisonauftakt ein deutliches Ausrufezeichen und sammelte wichtige Punkte für die Bundesliga-Wertung. Der Tagessieg ging an das Team aus Lüneburg vor Witten und Bonn.
Auch das zweite Bad Orber Damenteam war am Wochenende in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd in Freilingen im Einsatz und errang Platz 15. Kurz vor dem Start musste Madita Hendriks krankheitsbedingt passen, sodass das Team lediglich mit drei Athletinnen ins Rennen gehen konnte. Beste Bad Orberin war Verena Repp auf Rang 33. Dahinter folgten Lisa Heinrichs auf Platz 38 sowie Vanessa Dabek auf Rang 56.
„Wir sind heute vor allem froh, dass wir das Rennen erfolgreich ins Ziel gebracht haben. In drei Wochen werden wir im fränkischen Roth wieder angreifen“, zeigte sich Teamleiterin Lisa Heinrichs kämpferisch.
Quelle: Adi Kohr

