Stadt bietet kostenloses Bekämpfungsmittel an
Vollgefüllte Pfützen, Gräben und Teiche bieten ideale Brutmöglichkeiten für Stechmücken. Um einen Teil der Stechmücken einzudämmen, werden alle Bürger und Bürgerinnen Bruchköbels wieder aufgerufen, sich aktiv an der Bekämpfung auf ihrem privaten Grundstück zu beteiligen. Vorsorglich sollte der Garten oder Balkon auf mögliche Brutstätten der stechenden Insekten überprüft und Wasseransammlungen über den Sommer vermieden werden.
Besonders angesprochen sind alle Haushalte mit offenen, nicht verschließbaren Wasserfässern, Kleinteichen und Wassergefäßen. Im Bürgerbüro im Stadthaus stehen ab sofort, biologisch wirksame B.t.i.-Tabletten zur Abholung bereit. Diese Tabletten sollen speziell das Ausschlüpfen von Mückenlarven verhindern. Die Abgabe der Tabletten erfolgt während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros kostenfrei an Bruchköbeler Bürger. Pro Haushalt kann maximal eine Packung mit 10 Tabletten ausgegeben werden.
Durch Auflösen der Tabletten in Teichen, Regentonnen oder ähnlichen Brutnestern können Stechmücken verringert werden. In der Packungsbeilage der Tabletten stehen zudem nützliche Tipps zur Anwendungs- und Wirkungsweise. Zusätzlich informiert ein beigefügtes Faltblatt über die Stechmücke im allgemeinen und deren Bekämpfung rund um das Haus. Solche Tabletten sind auch in jedem gut sortierten Baumarkt erhältlich.
Eine weitere Maßnahme ist das Abdecken von Regentonnen mit einem Deckel. Zu beachten ist auch, dass mit den Tabletten lediglich die Hausmücke bekämpft werden kann, erklärt das städtische Umweltbüro. Diese Stechmückenart entwickelt sich vorwiegend in Wasserfässern oder Blumenübertöpfen und ist von den Waldmücken zu unterscheiden.
Wegen der Klimaerwärmung trat in den letzten Jahren auch die Tigermücke im Rhein-Main-Gebiet, auf. Man erkennt diese Mücken an der auffälligen weißen Musterung am Körper und Beinen und einem weißen Strich auf dem Rücken. Sie können bei einem Stich verschiedene Krankheitserreger übertragen.
Die Tigermücken brüten wie die Hausmücken in kleinen stehenden Wasserbehältern, wie Blumentöpfen oder Wasserschalen. Teiche und Gewässer werden eher nicht besiedelt.
Sie können die Verbreitung der Tigermücken mit den genannten Maßnahmen verhindern oder zumindest eindämmen.
Sollten Sie den Verdacht haben, eine Tigermücke in Ihrem Garten zu haben, informieren Sie bitte das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege (HLfGP) unter klima@hlfgp.hessen.de. Am besten, Sie schicken ein Foto der Mücke. Falls sich der Verdacht bestätigt, wird das HLfGP weitere Untersuchungen veranlassen.
Magistrat der Stadt Bruchköbel
Quelle: Stadt Bruchköbel

