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Bibelausstellung im Ortenberger Bürgerhaus wurde ein großartiger Erfolg

Bibelausstellung im Ortenberger Bürgerhaus wurde ein großartiger Erfolg

-Hans-Joachim Schalies präsentierte aus seiner umfangreichen Bibelsammlung Exponate mit dem Gottesnamen-

Unter dem Leitwort „Die Bibel und der Gottesname“ fand die Ausstellung am vergangenen Pfingstwochenende im Ortenberger Bürgerhaus statt. Nach einem Eröffnungsvortrag konnten sich interessierte Besucher über folgende Ausstellungsthemen informieren:

Der Gottesname in Bibelübersetzungen, in außerbiblischen Werken, in kirchlichen Gesangbüchern, im Land der Dichter und Denker und auf Münzen und Medaillen.

Zu der Sammlung gehörten über 80 Bibelübersetzungen die den göttlichen Namen in Form von Jehova, Jahwe oder dem hebräischen Tetragrammaton wiedergeben. Die älteste Bibelübersetzung war eine Luther-Bibel aus dem Jahre 1730, die das Tetragrammaton verwendet hat. Auch in außerbiblischen Werken wird der Gottesname erwähnt, aber auch von vielen Dichtern, die ihn in ihren Gedichten gebrauchten. Dazu gehören zum Beispiel Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller. Aber auch Kaiserin Sissy gebrauchte den Namen Jehova in ihren Gedichten.

In kirchlichen Gesangbüchern hatte der Gottesname in Form von Jehova einen festen Platz, so zum Beispiel in dem Lied „Dir, dir Jehova will ich singen“. Auch Franz Schubert gebrauchte den Gottesnamen in seiner Komposition „Die Allmacht“.

Aber auch auf Münzen und Medaillen war der göttliche Name in Form von Jehova oder dem hebräischen Tetragramm zu finden. So gehörte der Gottesname auch zur Zeit Martin Luthers zum täglichen Gebrauch.

So schreibt Martin Luther in seiner gewohnt offenen Redensart in „Dr. Martin Luthers Sämtliche Schriften Sechster Band“ folgendes: „Aber dieser Name „Jehova“, „Herr“, bedeutet allein Gott, wie er ist in seinem göttlichen Wesen. Diesen Unterschied können wir in unserer Sprache nicht halten; wir Deutschen heißen’s alles Herr, und können das Wort „Herr“ nicht zwingen, daß es Gott alleine heiße; denn wir heißen einen Fürsten Herr, einen Hausvater heißt man auch einen Herrn; ist uns Deutschen fast gemein…Die andern Namen im Hebräischen werden nicht allein Gott zugeschrieben, sondern (werden) auch zu (andern) Leuten gesagt; aber dieser Name „Jehova“, „Herr“ gehört allein dem wahren Gott zu“.

Im zwanzigsten Band wird er noch deutlicher wenn er sagt: „Aber jetzt wollen wir den Einen Namen, Jehovah genannt, handeln, mit welchem der Teufel und Juden viel Zauberei und allerlei Mißbrauch und Abgötterei treiben…Daß sie nun vorgeben, der Name Jehovah solle unaussprechlich sein, wissen sie nicht, was sie lallen; meinen sie die Buchstaben, so kann’s nicht wahr sein, denn er heißt Jehovah.“ Dann kommt Martin Luther zu folgendem Schluss: „Summa, es ist faul Ding“, wobei er diejenigen meint, die den Namen nicht aussprechen wollen.

Auch in der Region gibt es zahlreiche Hinweise auf den Namen Jehova: Im Kaisersaal des Romanischen Hauses in Gelnhausen, in der evangelischen Kirche in Friedberg-Fauerbach, in mehreren Kirchen in Butzbach, auf der Sonntagsglocke der Stadtkirche in Friedberg oder im Eingangsbereich des Klostergartens in Seligenstadt.

Am Pfingstsonntag fand auch eine Filmvorführung mit dem Titel „Der Name Gottes“ statt. In dem Film kommen anerkannte Bibelgelehrte zu Wort, die nach sorgfältigen Forschungen zu dem Schluss gekommen sind, dass die genaue Aussprache des Gottesnamen höchstwahrscheinlich Jehova und nicht Jahwe ist. Auf einem in Ägypten gefundenen Gedenkstein ist die Form des göttlichen Namens mit „Yehouah“ wiedergegeben, was deutlich macht, dass Jehova die richtige Form der Aussprache ist. Dieses ist der älteste archäologische Fund mit dem Hinweis auf den Namen Jehova. Er stammt aus der Regierungszeit von Pharao Amenophis III. (1391 bis 1353 v.u.Ztr.)

Hans-Joachim Schalies entwickelte schon im Kindesalter eine tiefe Wertschätzung zur Bibel. Er sagt: „Mein Leben mit und für die Bibel hat dazu geführt, dass ich eine tiefe Liebe zur Bibel und zu meinem Gott Jehova entwickelt habe. Die Bibel ist für mich kein totes Buch, das nur im Bücherschrank seinen Platz findet, sondern gehört schon seit Jahrzehnten für mich zur täglichen Bibellektüre. Dadurch habe ich immer einen positiven Einstieg in den Tag und kann auch mit Problemen besser umgehen“.

Zahlreiche Besucher aus nah und fern, die am weitesten gereisten kamen sogar aus den USA, konnten sich an Ort und Stelle auch historische Dokumente ansehen, die den Gottesnamen enthalten.

 

 

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: eine luther-bibel aus dem jahre 1730 enthält den gottesnamen in form des hebräischen tetragrammatons.
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hans-joachim schalies konnte auch diese interessierte gruppe aus ortenberg begrüßen

Quelle: Hans-Joachim Schalies

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