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À la découverte de Colmar – Ein Tag voller Sprache, Kultur und Gemeinschaft

À la découverte de Colmar – Ein Tag voller Sprache, Kultur und Gemeinschaft

Am 13.05.2026 unternahmen 46 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 einen eintägigen Ausflug in die elsässische Stadt Colmar in Frankreich. Begleitet wurde die Gruppe von den Lehrkräften Lena Sandermann, Miriam Kabilka und Prisca Alihonou.

Bereits um 7 Uhr morgens machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg und erreichte Colmar planmäßig gegen 11:30 Uhr. Die Fahrt wurde durch das ortsansässige Reiseunternehmen durchgeführt, das den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften eine sehr angenehme Busfahrt ermöglichte. Ein Zwischenstopp unterwegs bot zudem die Gelegenheit, sich kurz an der frischen Luft zu bewegen und neue Energie für den bevorstehenden Tag zu tanken.

Nach der Ankunft liefen alle gemeinsam in das Stadtzentrum, wo zunächst ein zentraler Treffpunkt vereinbart wurde. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler einen kulturellen Auftrag: Sie sollten die Stadt eigenständig erkunden, historische „sites touristiques“ besichtigen, Fotos vor Sehenswürdigkeiten machen sowie ein kurzes Video auf Französisch drehen, das später im Unterricht präsentiert werden soll.

Ziel dieser Aufgabe war es, die im Unterricht erlernten Französischkenntnisse praktisch anzuwenden, Sprachhemmungen abzubauen und mit den Einwohnerinnen und Einwohnern vor Ort in Kontakt zu treten. Anfangs noch etwas zögerlich machten sich die Jugendlichen in Dreiergruppen auf den Weg, um die Stadt zu entdecken und die französische Kultur hautnah zu erleben.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich mit französischen Spezialitäten gestärkt hatten, traf sich die gesamte Gruppe zu einer gemeinsamen Stadtrundfahrt mit dem berühmten „Petit Train Vert“ von Colmar. Während der etwa 45-minütigen Fahrt durch die Altstadt und weitere historische Viertel konnten zahlreiche kulturelle Eindrücke gesammelt werden.

Colmar, eine malerische Stadt im Elsass nahe der deutschen Grenze, ist besonders für ihre historische Altstadt, die bunten Fachwerkhäuser und das Viertel „La Petite Venise“ bekannt. Die Stadt vereint französische und deutsche Kultureinflüsse und bot den Schülerinnen und Schülern somit einen authentischen Einblick in die französische Lebensweise und Geschichte.

Besonders begeistert waren viele Schülerinnen und Schüler von der Atmosphäre der Stadt und den Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Mit einem freundlichen „Salut“ oder „Bonjour“ begrüßten sie die Einwohnerinnen und Einwohner, winkten ihnen zu und erhielten oftmals ebenso freundliche Reaktionen zurück. Während der Rundfahrt konnten unter anderem die typischen Fachwerkhäuser, das Maison Voltaire sowie historische Gebäude wie la Préfecture bestaunt werden.

Nach der gemeinsamen Stadtrundfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler erneut Zeit, Colmar eigenständig zu erkunden, bevor die Gruppe um 17 Uhr die Heimreise antrat.

Für viele war es der erste Besuch in Colmar und somit ein ganz besonderes Erlebnis. Die Jugendlichen beschrieben den Tag als abwechslungsreich, kulturell bereichernd und zugleich „shoppingreich“. Besonders für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 hatte die Fahrt eine emotionale Bedeutung, da es ihre letzte gemeinsame Frankreichfahrt an der Schule war.

Trotz der langen Rückfahrt von insgesamt etwa fünf Stunden erlebten die Schülerinnen und Schüler die Busfahrt als unterhaltsam und gemeinschaftlich – auch wenn sich am Ende des Tages langsam Müdigkeit bemerkbar machte.

Der Ausflug bot den Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden, sondern stärkte zugleich ihre Selbstständigkeit, ihre Offenheit gegenüber anderen Kulturen und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Der Besuch in Colmar war aus Sicht der Französischlehrkräfte sehr empfehlenswert, da die Stadt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, französische Sprache und Kultur unmittelbar zu erleben. Besonders die direkte Begegnung mit der französischen Alltagskultur macht einen solchen Ausflug zu einer wertvollen und motivierenden Erfahrung. Zudem machen verschiedene Museen, wie das Musée du Chocolat oder das Unterlinden Museum, den Besuch noch interessanter. Die Nachbildung der Statue de la Liberté erinnert an die enge Verbindung der Stadt zu den USA und verleiht dem Besuch zudem eine internationale Besonderheit. Außerdem erinnert sie an den aus Colmar stammenden Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi, den Schöpfer der berühmten Freiheitsstatue in New York.

Bericht und Fotos: Prisca Alihonou

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Quelle: Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau

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