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Beauftragte*r für Rad- und Fußverkehr gesucht

Simon Böhler muss aufgrund beruflicher Veränderungen das Ehrenamt vorzeitig aufgeben – Bewerbungen bis 25. Mai möglich

Maintal möchte den Rad- und Fußverkehr weiter stärken, um nachhaltige Mobilitätsangebote auszubauen. Dabei setzt die Stadt auch auf Impulse aus der Bevölkerung. Ein wichtiges Bindeglied ist hier das Ehrenamt des/ der Fahrrad- und Fußgängerbeauftragten. Es ermöglicht, die Verkehrsentwicklung der Stadt aktiv mitzugestalten und einen konkreten Beitrag zu mehr Klimaschutz, Lebensqualität und Verkehrssicherheit zu leisten. Wer sich für die Aufgabe interessiert, kann sich bis 25. Mai bewerben.

Anfang des Jahres hatte Simon Böhler das Ehrenamt übernommen. Als leidenschaftlicher Radfahrer wollte er seine Erfahrungen sowohl als Radfahrer, aber ebenso als Fußgänger, als Vater aus der Sicht von Kindern und auch als Nutzer von Car-Sharing einbringen. Als Projektleiter in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit wird ihn sein Beruf unerwartet wieder für längere Zeit ins Ausland führen, sodass er das Ehrenamt nicht fortführen kann.

„Ich bedauere, dass ich das Ehrenamt niederlegen muss. In den vergangenen Monaten habe ich in zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeitenden der Stadt sowie verschiedenen Interessensgruppen viele spannende Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Nahmobilität in Maintal identifizieren können – insbesondere mit Blick auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen sowie älteren Menschen. Gerade diese Themen hätte ich sehr gerne weiter vorangebracht“, betont Böhler und bedankt sich in diesem Zusammenhang für die gute Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Bürgermeisterin Monika Böttcher als zuständige Dezernentin dankt Böhler für sein Engagement und wünscht ihm für die neue verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg. Damit das Ehrenamt nicht lange vakant bleibt, motiviert sie engagierte Maintaler*innen, sich zu bewerben, um im Austausch mit Bürger*innen, Politik und Verwaltung die Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr weiterzuentwickeln. Hier fungiert der/ die ehrenamtliche Beauftragte als Schnittstelle mit dem Ziel, unterschiedliche Interessen und Anregungen aufzugreifen, in die Verwaltung zu tragen und zwischen den Beteiligten zu vermitteln.

Der/ die ehrenamtliche Beauftragte unterstützt die städtische Verkehrsplanung, nimmt an Ortsterminen und politischen Sitzungen teil, erstellt Stellungnahmen zu Projekten und engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit. Ebenso gehört die Zusammenarbeit mit weiteren ehrenamtlich Aktiven im Bereich Nahmobilität zu den Aufgaben, um Maintal als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt weiterzuentwickeln.

Interessierte sollten ein grundlegendes Interesse an den Themen „Fuß- und Radverkehr“ mitbringen und idealerweise regelmäßig zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Maintal und der Region unterwegs sein. Persönliche Erfahrungen sind wertvolle Impulse für laufende Projekte und anstehende Planungen. Voraussetzung für die Übernahme des auf fünf Jahre befristeten Ehrenamts ist ein Wohnsitz in Maintal sowie Vertrautheit mit den örtlichen Gegebenheiten.

Für das Ehrenamt ist eine jährliche Aufwandsentschädigung von 4.800 Euro im Jahr vorgesehen. Die ausführliche Stellenausschreibung ist nachzulesen unter bewerbung.maintal.de.

Quelle: Stadt Maintal

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