Jetzt kommt Glasfaser für Steinauer Innenstadt sowie Marborn, Marjoß und Seidenroth
Die Breitband Main-Kinzig GmbH startet mit dem Ausbau in Steinau: Los geht es in der Kernstadt sowie in den Ortsteilen Marborn, Marjoß und Seidenroth. Es folgen alle weiteren Stadtteile – abgesehen von Bellings und Ulmbach. Bis zum 8. Mai kann der kostenfreie Anschluss noch bestellt werden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten Ende 2026 vollständig abgeschlossen sein.
„Mit dem Baustart läuten wir in Steinau und den Stadtteilen eine neue Zeit ein, die eine umfassende Digitalisierung in allen Bereichen erst möglich macht. Hinzu kommt, dass ein Gigabit-Anschluss jede Immobilie aufwertet. Er macht Privathäuser und Unternehmen zukunftsfähig und stärkt damit vor allen Dingen auch den ländlichen Raum als Ort zum Leben und Arbeiten”, sagt Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart.
Steinaus Bürgermeister Christian Zimmermann unterstreicht: „Leider ist bei uns kein vollflächiger Glasfaser-Ausbau möglich, da wir bereits einige Kabelnetzgebiete haben. Wir sind aber sehr froh, dass die Breitband Main-Kinzig überall dort tätig wird, wo sie es laut Förderrichtlinie darf. Die Zusammenarbeit ist ausgezeichnet. Wir danken dem Kreis für sein großes Engagement, das unsere Märchenstadt enorm nach vorne bringt.”
Der Ausbau startet in Kürze in der Innenstadt und in den Ortsteilen Marborn, Marjoß und Seidenroth. Die beste Bestellquote hat bislang Seidenroth mit knapp 86 Prozent, noch Luft nach oben hat die Kernstadt mit 79 Prozent. In Marborn und Marjoß sind es jeweils 84 Prozent. Insgesamt liegt in ganz Steinau für 1048 der 1248 ausbaufähigen Gebäude eine Bestellung vor, das sind 84 Prozent. „Damit bin ich sehr zufrieden. Vielleicht schaffen wir es aber auch noch, die 90 Prozent zu erreichen”, sagt Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.
Den Ausbau in den vier Stadtteilen übernehmen die beiden Tiefbauunternehmen Klenk & Sohn sowie Furkan Bau. Danach geht es in der folgenden Reihenfolge weiter: Hintersteinau, Neustall, Rabenstein, Rebsdorf, Sarrod und Uerzell. Bis Ende des Jahres soll der Ausbau in Steinau komplett abgeschlossen sein.
In Bellings und Ulmbach kann hingegen gar nicht ausgebaut werden, weil beide Orte bereits mit Kabelnetz versorgt sind. In diesen Fällen darf die Breitband Main-Kinzig GmbH laut Förderrichtlinie nicht aktiv werden, da dort über das bestehende Koaxialnetz bereits eine Versorgung mit bis zu einem Gigabit gewährleistet ist. Einzige Ausnahme: das Neubaugebiet in Ulmbach. „Hier dürfen wir ausbauen, allerdings mit einem Selbstkostenanteil”, erläutert Simone Roth. Wer im Neubaugebiet einen Glasfaser-Anschluss wünscht, kann sich einfach per Mail an info@breitband-mkk.de mit dem Breitband-Team in Verbindung setzen.
Abschließend betont Landrat Thorsten Stolz: „Es war genau die richtige Entscheidung, dass der Main-Kinzig-Kreis den Glasfaser-Ausbau kontinuierlich weiter selbst übernimmt und sich nicht darauf verlässt, dies dem Markt zu überlassen. Davon profitieren massiv gerade die kleinen Orte, die sonst das Nachsehen hätten. So werden im Bergwinkel gut 70 Millionen Euro der insgesamt 280 Millionen Euro für den Gigbait-Ausbau investiert. Steinau und vor allem die kleinen Stadtteile profitieren also enorm davon. Deshalb mein Rat, sich jetzt noch einen kostenfreien Glasfaser-Anschluss zu bestellen.”
Dies ist für die Innenstadt und Marborn noch bis zum 8. Mai möglich, für Marjoß und Seidenroth lautet das Datum 10. Mai. Unter breitband-mkk.de/gee kann bestellt werden. Mit der dort abgegeben Grundstückseigentümererklärung (GEE) erlauben die Grundstückseigentümer der Breitband Main-Kinzig GmbH, das Grundstück zu betreten und den kostenlosen Anschluss herzustellen. Ein Internetvertrag muss nicht abgeschlossen werden, kann aber natürlich gebucht werden. Wer mit Glasfaser surfen möchte, hat derzeit die Wahl zwischen Vodafone und M-net. Weitere Anbieter sollen folgen. Alle Infos zum Glasfaser-Ausbau in Steinau sind auch auf der Homepage der Stadt unter steinau.eu zu finden.
Quelle: BENSING & REITH KOMMUNIKATIONSAGENTUR

