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Rezertifizierung: Gelnhausen bleibt Fairtrade-Stadt – Litzinger dankt Steuerungsgruppe

Gelnhausen darf sich für weitere zwei Jahre „Fairtrade-Stadt“ nennen. Nach erfolgreicher Prüfung durch Fairtrade Deutschland e.V. wurde die Rezertifizierung offiziell mit einer Urkunde bestätigt. Die Barbarossastadt erfüllt weiterhin alle Kriterien der Kampagne und setzt damit ein starkes Zeichen für den fairen Handel.

Bürgermeister Christian Litzinger empfing die Steuerungsgruppe im Sitzungssaal des Rathauses, wo anschließend weitere Schritte zur Förderung des fairen Handels auf lokaler Ebene mit Stefan Bechtold, Leiter Zentrale Verwaltung und Ansprechpartner für die Steuerungsgruppe im Rathaus, besprochen wurden. „Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir den Titel Fairtrade-Stadt weiterführen können. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Faire Handel bei uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein dauerhaftes Engagement ist“, freute sich Bürgermeister Litzinger über die Rezertifizierung und die entsprechende Urkunde. Er bedankte sich bei Inga Müller und der Steuerungsgruppe für ihren Einsatz und die Bereitschaft, Einzelaktionen und Gemeinschaftsprojekte zu koordinieren. „Dieser Erfolg ist nur durch den personellen Einsatz vieler lokaler Akteure möglich“, betonte der Rathauschef. „Ob Einzelhändler, Gastronomie, Schulen oder Vereine – viele tragen dazu bei, dass Produkte aus fairem Handel in Gelnhausen sichtbar sind und den Weg in die Einkaufskörbe finden. Gleichzeitig ist die erneute Auszeichnung auch Verpflichtung, im Bemühen um eine nachhaltige Entwicklung nicht nachzulassen.“ Die Stadt Gelnhausen darf sich seit 2011 Fairtrade Stadt nennen und seitdem konnte der Titel ohne Unterbrechung alle zwei Jahre erneuert werden. Die Barbarossastadt war die erste Kommune im Main-Kinzig-Kreis, die den Titel erhielt. Seit 2021 ist der Main-Kinzig-Kreis als „Fairtrade-Landkreis“ zertifiziert.

Herzstück der Fairtrade-Stadt Gelnhausen sind die Weltläden. Am 31. Oktober 1981 öffnete der Weltladen in der Holzgasse seine Pforten. Seit 1991 wird das breite Warensortiment in einem geräumigen Ladenlokal in der Langgasse 27 angeboten. Ein weiterer Weltladen befindet sich in der Heylstraße 10 in Hailer.

Fairtrade-Standards definieren die Spielregeln des gerechten Handels. Produkte, die diesen Standards genügen, können ein entsprechendes Gütesiegel erhalten. Wenn eine Kommune das Siegel „Fairtrade-Town“ erhalten möchte, muss sie mehrere Kriterien erfüllen, die das Engagement für den gerechten Handel auf verschiedenen Ebenen betrifft – von der Unterstützung durch die Politik über die Arbeit der Steuerungsgruppe bis hin zum Angebot in lokalen Geschäften und Gastronomiebetrieben. Das Siegel vergibt Fairtrade Deutschland e.V., ein gemeinnütziger Verein. Seit seiner Gründung 1992, damals noch unter dem Namen TransFair e.V., arbeitet der Verein daran, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika über den fairen Handel zu unterstützen, so dass diese ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen selbstbestimmt verbessern können. Als unabhängige Initiative handelt Fairtrade Deutschland nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel. Dieses steht für fair angebaute und gehandelte Produkte, bei dem alle Zutaten zu 100 Prozent unter Fairtrade-Bedingungen gehandelt und physisch rückverfolgbar sind, wie zum Beispiel bei Kaffee oder Bananen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten auf der Homepage der Stadt Gelnhausen unterwww.gelnhausen.de/fairtrade

Quelle: Stadt Gelnhausen

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