Freitag, April 10, 2026
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StartBildungs- & SchulberichteBühne frei: Klassen der Kopernikusschule Freigericht erleben englischsprachigen Theaterworkshop

Bühne frei: Klassen der Kopernikusschule Freigericht erleben englischsprachigen Theaterworkshop

Englischunterricht, bei dem gelacht, improvisiert und gespielt wird? Statt Lehrbucharbeit stand für die 8. Klassen des Gymnasialzweigs der Kopernikusschule Freigericht kreatives Ausprobieren auf dem Programm. Im Rahmen eines Europaschulprojekts nahmen alle Klassen am Workshop „Introduction to Theatre“ des English Theatre Frankfurt teil. Organisiert von den Englischlehrkräften der Jahrgangsstufe, arbeitete jede Klasse an einem eigenen Projekttag vier Schulstunden lang intensiv mit zwei professionellen Theaterpädagogen, die eigens an die Schule kamen. Diese machten schnell deutlich: Hier geht es nicht um Theorie, sondern ums Mitmachen. Ziel war es, die englische Sprache lebendig werden zu lassen und zugleich den europäischen Leitgedanken der Schule praktisch umzusetzen.

Die Besonderheit des Workshops lag in seiner konsequenten Durchführung auf Englisch. Die Workshopleiter waren englische Muttersprachler, sodass die Schülerinnen und Schüler die Sprache in authentischer Kommunikation erlebten. Von der Begrüßung über Aufwärmübungen bis hin zur Entwicklung eigener Szenen wurde ausschließlich Englisch gesprochen. Dabei standen der Mut, sich auszudrücken, spontan zu reagieren und gemeinsam kreative Lösungen zu finden im Mittelpunkt. „Die Jugendlichen merken schnell, dass Kommunikation auf Englisch auch ohne Perfektion gelingt – und enorm viel Spaß machen kann“, betonte eine der Theaterpädagoginnen. Das praktische Arbeiten förderte nicht nur die sprachliche Sicherheit, sondern auch Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen.

Als Hessische Europaschule legt die Kopernikusschule besonderen Wert auf interkulturelles Lernen, Mehrsprachigkeit und demokratische Zusammenarbeit. Der Theaterworkshop machte diese Ziele greifbar: Englisch wurde als internationale Verständigungssprache selbstverständlich genutzt und gemeinsames Gestalten stand im Mittelpunkt. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert von der offenen, wertschätzenden Atmosphäre – und davon, Englisch einmal ganz anders zu erleben und anzuwenden.

Quelle: Thorsten Weitzel

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