Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Gründau: Für die anstehende Sanierung der Landstraße 3241 zwischen Breitenborn und Hain-Gründau zeichnet sich eine überraschend schnelle und zugleich innovative Lösung ab.
Wie die CDU Gründau mitteilt, soll noch vor Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten ein neuer Tunnel zwischen den beiden Ortsteilen entstehen. Ziel ist es, die bislang befürchtete großräumigen Umleitungen vollständig zu vermeiden. Damit würde die aufwendige Bauphase für eine Umgehungsstraße vollständig obsolet.
Nach ersten Planungen soll der Tunnel zweispurig ausgeführt werden und eine direkte Verbindung im Gründautal schaffen. Die Bauzeit wird – vorbehaltlich der Genehmigungen – mit nur wenigen Monaten angegeben. Möglich wird dieses ambitionierte Vorhaben durch Mittel aus dem 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturprogramm der Bundesregierung, aus dem Gründau nun kurzfristig profitieren könne.
Christoph Engel, Vorsitzender der CDU Gründau aus Breitenborn, zeigt sich erfreut über die Entwicklung:
„Wir sind froh, dass wir hier so schnell eine pragmatische und zugleich nachhaltige Lösung finden konnten. Die CDU hat sich von Beginn an für eine zügige Lösung ohne tiefgreifende Einschnitte eingesetzt. Besonders freut mich, dass es gelungen ist, die notwendigen Mittel zu sichern. Unser Bürgermeister Markus Kern hat hier die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt.“
Auch im Gemeindeverband stößt das Projekt auf Zustimmung. Jeffrey Knoblauch, Beisitzer im Vorstand der CDU Gründau, hebt insbesondere die ökologischen Vorteile hervor:
„Ein Tunnel bedeutet nicht nur weniger Verkehrsbelastung an der Oberfläche, sondern eröffnet auch ganz neue Perspektiven für den Umweltschutz. Perspektivisch sollte man darüber nachdenken, die bestehende Straße vollständig zurück zu bauen, um den natürlichen Windwechsel im Gründauer Wald nachhaltig zu verbessern.“
Nach Angaben der CDU sollen bereits in den kommenden Tagen erste vorbereitende Maßnahmen beginnen. Parallel dazu laufen Gespräche mit spezialisierten Tunnelbauunternehmen, die über entsprechende Erfahrungen bei kurzfristigen Großprojekten verfügen. Die Beigefügte Grafik zeigt den Tunnel im Bau.
Sollte der Zeitplan eingehalten werden, könnte der Tunnel bereits rechtzeitig vor Beginn der Straßensanierung fertiggestellt werden – und Gründau damit bundesweit als Vorreiter für schnelle und innovative Infrastrukturprojekte positionieren.
Quelle: Christoph Engel

