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Stadt Hanau gratuliert Claus Bury zum 80. Geburtstag

„Seine künstlerische Laufbahn begann in Hanau, seine Kunstwerke schmücken auch unsere Brüder-Grimm-Stadt”, gratuliert Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky dem Bildhauer Claus Bury zum 80. Geburtstag, den er am 29. März feiert.

Der international renommierte Künstler zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der Gegenwart und ist vor allem für seine architektonischen Skulpturen bekannt, die seit Jahrzehnten den öffentlichen Raum prägen. Seine Arbeiten aus Stahl, Holz und Stein verbinden bildhauerisches Denken mit architektonischen Strukturen und eröffnen neue Perspektiven auf Landschaft und Stadt.

Claus Bury wurde 1946 in Meerholz bei Gelnhausen geboren und entstammt einer seit Jahrhunderten in Hanau ansässigen Hugenottenfamilie. Sein künstlerischer Weg begann früh in der Brüder-Grimm-Stadt: Von 1962 bis 1965 absolvierte er eine Ausbildung zum Goldschmied an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau. Anschließend studierte er an der Werkkunstschule Pforzheim und vertiefte seine Erfahrungen später unter anderem während eines Studienaufenthalts in London. Prägend für sein Werk wurden von Beginn an das handwerkliche Können sowie sein ausgeprägtes Verständnis für Materialien wie Metall, Holz, Papier oder Stahl.

International bekannt wurde Bury mit monumentalen Skulpturen im öffentlichen Raum. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen etwa das „Pendulum“ an der Mainzer Landstraße in Frankfurt am Main, der „Bitterfelder Bogen“ von 2006, sein bislang größtes Werk, und „In Line of History“, eine begehbare Brückenskulptur zur Expo 2008 in Saragossa. Immer wieder setzt sich der Künstler dabei mit architektonischen Formen, historischen Bauweisen und der Beziehung zwischen Mensch, Raum und Landschaft auseinander.

Auch mit Hanau ist das Werk Burys eng verbunden. Bereits 1990 realisierte er im Rahmen des Stadtbildhauerprojekts am Mainufer von Schloss Philippsruhe die Skulptur „Engpass“. Später schenkte er der Stadt das „Tempeltor“, das heute im Schlosspark nahe der Orangerie steht. Besucherinnen und Besucher des Congress Park Hanau, CPH am Schlossplatz, werden zudem von seiner Wandplastik „Stufenwärts“ im Henriette-Westermayr-Foyer empfangen. Besonders präsent im Stadtbild ist seit 2020 der „Neustadtplan“ an der Französischen Allee auf dem Platz vor der Wallonisch-Niederländischen Kirche, eine großformatige Granitskulptur, die den historischen Grundriss der Hanauer Neustadt aus dem 17. Jahrhundert zeigt und sich zu einem beliebten Treffpunkt und Ausgangspunkt für Stadtführungen entwickelt hat. Zudem hat sich Claus Bury als Jurymitglied und Berater bei Hanauer Projekten der Kunst im öffentlichen Raum eingebracht, wie etwa der Reihe Stadtbildhauer, „Entwurf“ von Kazuo Katase auf dem Kurt-Blaum-Platz, Turmhaube der Alten Johanneskirche, „Moritz und das tanzende Bild“ von Robert Schad und Pascal Coupot auf dem Freiheitsplatz, Flussgott von Maja Thommen in Steinheim und dem August-Gaul-Denkmal von Matthias Kohn in Großauheim.

Claus Bury war auch als Hochschullehrer tätig, unter anderem an der Bergischen Universität Wuppertal sowie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises sowie die August-Gaul-Plakette der Stadt Hanau, ihre höchste kulturelle Ehrung.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky würdigt den Jubilar: „Claus Bury ist ein Künstler von internationalem Rang, der Hanau stets eng verbunden geblieben ist. Seine Werke zeigen eindrucksvoll, wie Kunst den öffentlichen Raum prägen und neue Zugänge zur Geschichte und Architektur einer Stadt eröffnen kann. Hanau ist stolz darauf, dass Arbeiten von Claus Bury hier dauerhaft erlebbar sind.“

Der Magistrat der Stadt Hanau gratuliert Claus Bury herzlich zum 80. Geburtstag und wünscht ihm weiterhin Inspiration, Gesundheit und Schaffenskraft.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn

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Quelle: Stadt Hanau

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