Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri gratuliert ausgezeichneten Forschungs-Teams der Kathinka-Platzhoff-Stiftung
Großer Erfolg für den Forschungsnachwuchs der Kathinka-Platzhoff-Stiftung aus Hanau: Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht junior” in Kassel wurde das Team „Neuropong” zum Landessieger in der Kategorie Arbeitswelt gekürt. Für die Weiterentwicklung biobasierter Kunststofffolien erhielt das Team „Grün und robust” den Sonderpreis „Ressourceneffizienz und Zirkularität” des Bundesumweltministeriums.
„Ich gratuliere beiden Teams herzlich zu diesem großartigen Erfolg und bin beeindruckt von ihren Arbeiten. Mit Kreativität, Durchhaltevermögen und wissenschaftlicher Neugier haben sie Projekte entwickelt, die weit über den Wettbewerb hinaus Wirkung entfalten können“, so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, der sich von den Hanauer Schülerinnen und Schülern die Projekte erklären ließ. „Mit ihrer Arbeit haben sie eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen Chancen ergreifen und ihr Potenzial ausschöpfen. Zudem haben sie mit ihrem Sieg einen bedeutenden Beitrag zum Hanauer Profil als innovativer Bildungs- und Forschungsstandort geliefert.“
Wie mit gehirnwellengesteuertem spielerischen Ansatz Barrieren für Menschen mit Einschränkungen überwunden werden können, war der Grundgedanke des Teams „Neuropong“ um Klara von Hauff (12 Jahre) und Liam Lang (14 Jahre). Über die Messung des Grads der Konzentration, Anspannung und Entspannung lassen sie beim klassischen Computerspiel Pong, einer Art Tischtennis-Simulation, die senkrechten Striche („Schläger“) auf und ab bewegen. Bürgermeister Dr. Bieri, selbst promovierter Mathematiker, ließ sich die Programmierung der Anwendung zeigen und spielte eine Probe-Partie.
Das Team „Grün und robust” um Duy Nam Schlitz, Leo Reimer und Konstantin Wolf (alle 14 Jahre) erhielt mit seiner Optimierung von biobasierten Kunststofffolien den Sonderpreis „Ressourceneffizienz und Zirkularität” des Bundesumweltministeriums. Das Ziel der Jungforscher ist auch nach dem Wettbewerb bestehen geblieben: Biobasierte Kunststofffolien zur industriellen Marktreife zu bringen.
„Kinder und Jugendliche brauchen die Möglichkeit, ihre Neugier in Bahnen zu lenken und unter Anleitung weiterzuentwickeln. Daher gilt der Kathinka-Platzhoff-Stiftung ein großer Dank, die mit ihren vielfältigen Angeboten und in enger Kooperation mit unseren Hanauer Schulen diese Möglichkeiten schaffen“, so Schuldezernent Bieri abschließend.
Auf der Website der Kathinka-Platzhoff-Stiftung (www.kp-stiftung.de) finden interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern eine Vielzahl an Kursen, Workshops und offenen Angeboten in den Bereichen Robotik, Chemie, Informatik, Technik, Biologie und vielem mehr.
Die Angebote stehen allen offen, die Lust haben, Dinge zu hinterfragen, Neues auszuprobieren und eigene Ideen in echten Projekten umzusetzen – ganz unabhängig von Vorkenntnissen.
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Thomas Nawrath
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Quelle: Statd Hanau

