Montag, März 23, 2026
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Pflege als Zukunftsaufgabe

Eine gelungene Veranstaltung der Frauen Union und der Senioren Union in Steinheim stieß auf großes Interesse

Schon in der Schule an die Pflege denken? Unbedingt! Denn von einem guten Austausch können beide Generationen profitieren, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Pflegebedürftige. Deshalb begrüßt die Ministerin, dass einzelne Schulen ihren Wahlpflichtunterricht in Kooperation mit Pflegeeinrichtungen gestalten und Schüler einen Einblick in den Pflegealltag erhalten. Das war nur ein Punkt, über den Diana Stolz, Hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, auf der Veranstaltung „Pflege als Zukunftsaufgabe – Verantwortung gemeinsam übernehmen und Lösungen gestalten“ im Steinheimer Birkenhof berichtete.

In ihrer Arbeit setzt sie sich besonders für eine Stärkung der Pflegeberufe, bessere Rahmenbedingungen für Fachkräfte sowie innovative Versorgungsmodelle ein, die den Alltag von Pflegebedürftigen und Angehörigen spürbar verbessern sollen. Dabei wurde deutlich, dass es längst nicht nur um klassische Pflegeleistungen geht, sondern auch um gesellschaftliche Herausforderungen wie zunehmende Einsamkeit, soziale Isolation und die Sicherstellung von Teilhabe – insbesondere im Alter.

Isabelle Hemsley brachte als Stadträtin und CDU-Oberbürgermeisterkandidatin ihre kommunalpolitische Perspektive ein. Pflege werde vor Ort entschieden: durch funktionierende Nachbarschaften, gute Infrastruktur und eine enge Vernetzung von sozialen, medizinischen und ehrenamtlichen Angeboten. Besonders betonte sie die Rolle der Kommunen bei der Schaffung altersgerechter Lebensräume sowie der Unterstützung pflegender Angehöriger.

Neben zahlreichen Gästen nahmen an der von Frauen Union (FU) und Senioren Union (SU) organisierten Veranstaltung auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Pflegeeinrichtungen teil – ein deutliches Zeichen für die große Bedeutung des Themas. Srita Heide, Vorsitzende der FU MKK, und Hildegard Geberth, Vorsitzende der SU Hanau, betonen, dass die steigende Lebenserwartung dazu führt, dass immer mehr Menschen im Alter auf Pflege angewiesen sein könnten. Deshalb sei es wichtig, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss nahm sich Diana Stolz ausführlich Zeit für Fragen aus dem Publikum. Die offene Diskussion zeigte einmal mehr: Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur im Zusammenspiel von Politik, Kommunen, Einrichtungen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern nachhaltig gestaltet werden kann.

Quelle: Frauen Union MKK

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