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Hanau beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb „abpflastern”

Entsiegelung von Flächen für mehr Grün und kühlere Plätze in der Stadt / Start in Klein-Auheim und der InnenstadtHanau. „Als Stadt haben wir es bei Klimaanpassung und Nachhaltigkeit in der Hand, durch konkrete Maßnahmen für eine Erhöhung der Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Am bundesweiten Wettbewerb ‚abpflastern’ nehmen wir sehr gerne teil, da wir durch die Entsiegelung von Flächen mehr Grün in die Stadt bekommen”, sagt Stadträtin Isabelle Hemsley.

Seinen Ursprung hat das Klimaanpassungs-Format für nachhaltige Stadtentwicklung in den Niederlanden, wo es unter dem Namen „Tegelwippen“ („Fliesenlösen“) große Beliebtheit genießt. Zunächst traten die Städte Amsterdam und Rotterdam im freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an. Ziel ist es, Beton- und Asphaltflächen zugunsten lebendiger, grüner Stadträume zurückzubauen und so aktiv dem Klimawandel zu begegnen. „Abpflastern“ geht in Deutschland in die zweite Saison, in der Zeit vom 21. März bis 31. Oktober treten zahlreiche Städte an, Hanau ist unter Federführung des Amtes für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz das erste Mal dabei.

„Ziel ist es, versiegelte Flächen aufzubrechen und durch Grünflächen zu ersetzen. So werden Hitze-Inseln reduziert, Regenwasser kann besser versickern und neue Lebensräume für Pflanzen, Insekten und andere Tiere entstehen. Gleichzeitig steigert mehr Stadtgrün die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger“, so die zuständige Stadträtin Hemsley. Durch gezielte Entsiegelungen würden bislang befestigte Bereiche in naturnahe und klimaangepasste Stadträume verwandelt.

Mit der Umgestaltung und Entsiegelung eigener städtischer Flächen möchte Hanau seiner Vorbildfunktion gerecht werden. In diesem Jahr sind unter anderem Maßnahmen rund um das zurzeit entstehende „Haus für Demokratie und Vielfalt“ am Kanaltorplatz in der Innenstadt und am Schillerplatz in Klein-Auheim vorgesehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Institutionen können sich am Wettbewerb beteiligen. Jede entsiegelte Fläche, ob im privaten Vorgarten oder auf Firmengeländen, trägt dazu bei, Hanau klimaresilienter zu machen. Bereits kleine Maßnahmen können eine große Wirkung entfalten und wertvolle Lebensräume im urbanen Raum schaffen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist Teil der langfristigen Stadtentwicklung „Stadtwandel.natürlich“. Schon seit mehreren Jahren können Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer mithilfe eines digitalen Gründach- und Entsiegelungskatasters prüfen lassen, welches Potenzial ihr Gebäude oder Grundstück für Dachbegrünungen oder Entsiegelungsmaßnahmen bietet.

Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service unterstützt zudem mit Projekten wie Bürgerwäldchen und Gießpatenschaften das Engagement für gesundes und klimaresilientes Stadtgrün.

Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine in den Stadtteilen Lamboy und Nordwest, östlich der Bruchköbeler Landstraße, attraktive Fördermittel sichern. Gefördert werden unter anderem Dach- und Fassadenbegrünungen, Entsiegelungen und der Einbau von Zisternen. Auch die Begrünung von Mauern, Mülltonneneinhausungen und Carports sowie die Umwandlung von Schottergärten in naturnahe Vorgärten sind förderfähig. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 20.000 Euro. Die Mittel werden vom Land Hessen im Rahmen des „Klimaplan Hessen“ bereitgestellt.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn

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hanau, entsiegelung © stadt hanau / phillip engel / ab samstag (21. märz) nimmt hanau am bundesweiten entsiegelungs-wettbewerb „abpflastern“ teil. wie das aussehen kann, zeigen die vorher-nachher-fotos von der sophie-scholl-scholl-schule.

Quelle: Stadt Hanau

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