Maintaler Ahmadiyya-Gemeinde pflanzt im Wachenbucher Wald knapp 200 junge Bäume
Es ist ein warmer Frühlingstag Anfang März. Kraftvoll dringt der Spaten in den dunklen kühlen Waldboden ein. Wieder und wieder, bis ein ausreichend großes Pflanzloch entstanden ist. Es ist eine kräftezehrende, aber befriedigende Aufgabe, die die etwa 15 jungen Menschen stolz auf die Reihe frisch gesetzter Jungbäume blicken lässt. Knapp 200 Setzlinge haben die Jugendlichen der Maintaler Ahmadiyya Muslim Jamaat an diesem Tag im Stadtwald gepflanzt.
Damit haben sie Lücken geschlossen, die auf einer rund 0,5 Hektar großen Aufforstungsfläche im Wachenbucher Wald nahe des Kewa-Sportplatzes entstanden waren, nachdem dort junge Bäume durch die Dürre im vergangenen Frühjahr vertrocknet waren. Für den Aufbau eines möglichst klimaresilienten Waldes hatte Revierförster Marko Richter einen Mix unterschiedlicher Laub- und Nadelbäume, darunter Küstentanne, Schwarzkiefer, Esskastanie und Elsbeere ausgewählt. Zusätzlich hatte Jochen Pfeifer vom Fachdienst Stadtentwicklung und Stadtplanung die Pflanzung vor Ort begleitet und dafür gesorgt, dass geeignetes Pflanzwerkzeug und Arbeitshandschuhe zur Verfügung standen, um die ehrenamtliche Initiative der jungen Menschen zu unterstützen.
„Jeder neu gepflanzte Baum ist ein wichtiger Beitrag für ein besseres Stadtklima, die Biodiversität, den Erholungswert unseres Stadtwalds und für kommende Generationen. Wir freuen uns sehr über das Engagement der jungen Menschen und die verlässliche Zusammenarbeit mit der Ahmadiyya-Gemeinde“, betont Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser. Es ist nicht die erste Baumpflanzung der Gemeinde. Zuletzt im Frühjahr hatten die Ahmadis als Zeichen der Verbundenheit auf dem Spielplatz an der Brüder-Grimm-Straße in Dörnigheim einen Amberbaum pflanzen lassen. Diesmal nun griffen die Jugendlichen tatkräftig selbst zum Spaten.
Mit der Pflanzaktion möchte die Gemeinde einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort leisten. Gleichzeitig steht die Aktion im Zeichen der Jugendförderung: Die Pflanzung wurde bewusst von jungen Gemeindemitgliedern umgesetzt, um ihre Verbundenheit mit Maintal zu stärken und sie aktiv in nachhaltige Maßnahmen zur Klimaanpassung einzubinden. Ein Vertreter der Gemeinde erklärte dazu: „Unsere Jugendlichen übernehmen Verantwortung für ihre Stadt. Bäume zu pflanzen bedeutet, Hoffnung zu pflanzen – für saubere Luft, Schatten an heißen Tagen und eine lebenswerte Zukunft. Wir möchten nicht nur über Klimaschutz sprechen, sondern konkret handeln.“
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Quelle: Stadt Maintal

