Die Freigerichter GRÜNEN setzen sich dafür ein, den Hochwasserschutz in der Gemeinde weiter zu stärken. Neben technischen Maßnahmen sehen sie dabei vor allem auch Klimaschutz und Klimaanpassung als entscheidende Bausteine.
Maßnahmen zwischen Somborn und Neuses dringend erforderlich
Wichtig seien zunächst die geplanten baulichen Maßnahmen zwischen Somborn und Neuses. Diese sollen dafür sorgen, dass bei Starkregenereignissen mehr Wasser zurückgehalten wird, bevor es die Ortslage erreicht. „Dem Wasser muss bei Starkregen schon vor dem Eintreffen in Somborn mehr Raum gegeben werden. Dadurch lässt sich die Situation in den besonders betroffenen Bereichen deutlich entspannen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Achim Kreis.
Aus Sicht der GRÜNEN reicht es jedoch nicht aus, ausschließlich auf technische Lösungen zu setzen. „Für einen wirksamen Hochwasserschutz müssen wir das Thema umfassender betrachten“, so Kreis weiter. In den vergangenen Jahren habe die Fraktion deshalb mehrere Initiativen eingebracht. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Zisternen im Altbaubestand sowie entsprechende Vorgaben für Neubauten. Auch zum notwendigen Ausbau des Kanals in der Alten Hauptstraße in Somborn haben die GRÜNEN die Anwohner mit Anträgen und Anfragen unterstützt und dieses Projekt damit vorangetrieben. Die Umsetzung dieser Maßnahme wird nun erwartet.
Klimakrise verschärft Risiko
Darüber hinaus verweisen die GRÜNEN auf die zunehmenden Folgen der Klimakrise. Starkregenereignisse treten häufiger und intensiver auf und betreffen längst nicht mehr nur klassische Überschwemmungsgebiete. „Kommunen müssen sich darauf einstellen“, betont die Fraktion. Dazu gehören Maßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen, eine vorausschauende Bauleitplanung und mehr Raum für Wasser.
Hochwasserschutz und Ortsentwicklung zusammen angehen
Gleichzeitig sehen die GRÜNEN darin auch eine Chance für eine nachhaltige Ortsentwicklung. „Wir wollen mehr Wohnraum ermöglichen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Deshalb setzen wir uns dafür ein, unsere Bebauungspläne stärker für Aufstockungen und Nachverdichtungen zu öffnen“, erklärt Gemeindevertreterin Dr. Johanna Lomax. Durch eine bessere Nutzung vorhandener Gebäude könne neuer Wohnraum entstehen, ohne weitere Freiflächen zu bebauen.
Für die GRÜNEN steht fest: Wirksamer Hochwasserschutz, Klimaanpassung und eine nachhaltige Ortsentwicklung müssen gemeinsam gedacht werden. Nur so könne Freigericht langfristig widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels werden.
Grüne Politik für Freigericht
Die GRÜNEN Freigericht setzen sich ein für eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik, den Schutz der Biodiversität und soziale Gerechtigkeit. Für ein lebens- und liebenswertes Freigericht engagieren wir uns für mehr Leben vor Ort, mehr Kitaplätze, mehr erneuerbare Energien, mehr Wohnraum und eine nachhaltige Mobilität.
GEMEINSAM GEHT’S.
Deshalb am 15. März GRÜN wählen. Weitere Informationen zu unseren Themen finden Sie unter https://gruene-freigericht.de oder auf Instagram @gruene_freigericht.
Quelle: Der Grünen Freigericht

