Montag, März 9, 2026
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Junge Union: „Beste Bildung für Alle – unabhängig der Wohnsituation“

Lernorte für junge Biebergemünder: Junge Union möchte Schüler stärken

Ruhige Lernorte sind für viele Schülerinnen und Schüler keine Selbstverständlichkeit. Enge Wohnverhältnisse, jüngere Geschwister oder ein insgesamt unruhiges Umfeld erschweren häufig die Konzentration bei Hausaufgaben oder der Prüfungs- und Klausurvorbereitung. Die Junge Union (JU) Biebergemünd möchte deshalb in der Gemeinde zusätzliche Lernorte für Jugendliche schaffen.

Die Idee dahinter sei nach Ansicht der einzigen politischen Jugendorganisation in Biebergemünd klar: Die Gemeindeverwaltung soll eigene Räumlichkeiten sowie in Absprache mit Kirchengemeinden und Vereinen geeignete Räume identifizieren, die an bestimmten Tagen für Jugendliche als Lernorte geöffnet werden können. Dabei soll es sich bewusst nicht um klassische Jugendtreffs handeln, sondern um Orte, die vorrangig dem konzentrierten Lernen und dem Austausch unter Gleichaltrigen dienen.

„Viele denken, fehlende Hausaufgaben hätten etwas mit Faulheit zu tun“, erklärt Carlos Hämel, der nun selbst kurz vor seinem Realschulabschluss in Kassel steht. „Aber oft fehlt einfach ein ruhiger Ort oder jemand, den man kurz etwas fragen kann. Wenn Jugendliche gemeinsam lernen können, hilft das enorm.“

Genau hier setzt der Vorschlag der Jungen Union an: Schülerinnen und Schüler sollen in ruhiger Umgebung arbeiten können und gleichzeitig die Möglichkeit haben, sich gegenseitig zu unterstützen. Gerade gemeinsames Lernen könne Motivation schaffen und Verständnisfragen schneller klären.

Auch Leonard Maraj, Oberstufenschüler und Vorstandsmitglied, sieht darin einen praktischen Ansatz: „Gerade in der Oberstufe merkt man, wie wichtig Konzentration und der Austausch mit Gleichaltrigen sind. Wenn man das dann noch außerhalb von Zuhause machen kann und geeignete Räume zur Verfügung stehen, hat jeder Jugendliche die Chance, sein Potenzial auszuschöpfen.“

Damit Vereine und Kirchengemeinden motiviert werden, ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, schlägt die JU Biebergemünd eine kommunale Kostenpauschale vor. Diese soll mögliche Ausgaben wie Heizung, Wasser oder Getränke abdecken und so den organisatorischen Aufwand für die beteiligten Institutionen geringhalten.

Lena Hauck, Abiturientin und Kandidatin für die Gemeindevertretung zur anstehenden Kommunalwahl, betont dabei auch den gesellschaftlichen Mehrwert der Idee: „Wir wollen, dass jede und jeder Jugendliche die Chance auf ruhiges, effizientes Lernen hat – unabhängig von den Bedingungen zuhause. Wenn Gemeinde, Vereine und Kirchengemeinden hier zusammenarbeiten, profitieren alle Seiten – zugunsten der Kinder und Jugendlichen.“

Neben besseren Lernbedingungen für Jugendliche könnten solche Angebote auch das soziale und generationenübergreifende Engagement in der Gemeinde stärken. Vereine und Kirchengemeinden hätten so die Möglichkeit, einen direkten Beitrag zur Bildungsförderung vor Ort zu leisten und durch einladende Räumlichkeiten auch Eigenwerbung für ihre Aktivitäten machen.

Für die Junge Union Biebergemünd steht dabei ein klares Ziel im Mittelpunkt: Jugendliche sollen in ihrer eigenen Gemeinde verlässliche Orte finden, an denen konzentriertes Lernen, gegenseitige Unterstützung und Austausch möglich sind.

Über den Verband sowie weitere Initiativen und Projekte der Jugendorganisation können sich Interessierte auf der Webseite (www.ju-biebergemuend.de) und Instagram (@ju_biebergemuend) informieren.

Quelle: Junge Union Biebergemünd

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