Die Junge Union (JU) Gelnhausen äußert deutliche Kritik an der personellen Aufstellung der SPD für die kommende Kommunalwahl. Im Mittelpunkt steht dabei die Nominierung der Spitzenkandidatin Victoria Schmidt. Die JU wirft Schmidt mangelnde politische Geradlinigkeit vor und hinterfragt den Umgang mit dem Wählerauftrag.
Drei Parteien, eine Wahlperiode: Ein Mangel an Kontinuität
Victoria Schmidt hat innerhalb einer einzigen Wahlperiode bereits der dritten Fraktion bzw. Partei angehört. Dieser häufige Wechsel der politischen Heimat sorgt bei der Jungen Union für Unverständnis. Besonders kritisch wird bewertet, dass Schmidt bei jedem ihrer Wechsel ihr Mandat behalten hat, statt es konsequent an die Liste zurückzugeben, über die sie ursprünglich gewählt wurde.
„Politik lebt von Vertrauen und Verlässlichkeit. Wer innerhalb einer Wahlperiode dreimal die politische Farbe wechselt, lässt die nötige Geradlinigkeit vermissen“, erklärt Lukas Querengässer, Vorsitzender der JU Gelnhausen und Kandidat für die Stavo auf Listenplatz 7. „Besonders befremdlich ist, dass Frau Schmidt ihr Mandat bei jedem Wechsel mitgenommen hat. Im Gegensatz zu anderen politischen Akteuren, die bei einem Parteiwechsel den Anstand zeigten, ihr Mandat freiwillig zurückzugeben, hat Frau Schmidt den Wählerwillen ignoriert. Wer damals Grün gewählt hat, findet sich heute unfreiwillig bei der SPD wieder. Das ist ein rein persönliches Befinden auf Kosten der Wähler.“
JU setzt auf Identifikation statt auf „politische Nomaden“
Die Junge Union sieht in der Platzierung Schmidts ein falsches Signal für die politische Kultur in Gelnhausen. Während die SPD Gelnhausen bei ihrem „Nachwuchs“ offensichtlich auf Personen setzt, die erst vor kurzem eine andere politische Heimat hatten, setzt die JU auf Kandidaten, die von Beginn an für ihre Überzeugungen einstehen.
Roman Benedikt, stellvertretender Vorsitzender der JU Gelnhausen und Stavo-Kandidat auf Listenplatz 15, betont: „Die jungen Kandidaten der CDU stehen für Verbindlichkeit und eine klare Haltung. Wir entwickeln unsere Positionen aus einer festen Überzeugung heraus und nicht nach kurzfristigen Opportunitäten. Für uns ist ein Mandat kein persönliches Eigentum, sondern ein Auftrag der Bürgerinnen und Bürger, den man mit Respekt behandeln muss.“
Das Versprechen: „Wissen, was man bekommt“
Die Junge Union Gelnhausen verspricht den Wählerinnen und Wählern für die kommende Wahlperiode Stabilität. Man wolle durch Sacharbeit überzeugen, statt durch fraktionsübergreifende Personalwechsel für Schlagzeilen zu sorgen.
„Bei uns wissen die Bürgerinnen und Bürger, was sie bekommen“, so die jungen Kandidaten der CDU abschließend. „Wir stehen für eine verlässliche Politik aus einem Guss. Wer uns seine Stimme gibt, kann sicher sein, dass diese Stimme auch über die gesamte Wahlperiode hinweg dort bleibt, wo sie abgegeben wurde. Das ist eine Frage des Respekts und des politischen Anstands.“
Quelle: Junge Union Gelnhausen

