(fg) Eine zunächst routinemäßige Verkehrskontrolle mündete am Montagabend in
einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit
Betäubungsmitteln.
Gegen 21.20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in der Brüder-Grimm-Straße ein
Fahrzeug, da an dem Suzuki ein Fahrlicht defekt war. Es folgte kurz darauf die
Kontrolle des 49 Jahre alten Mannes. Hierbei kam der Verdacht auf, dass der
Angehaltene sein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr trotz Konsums von
Amphetamin und THC geführt haben soll. Ein freiwillig durchgeführter
Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von 0,54 Promille. Darüber hinaus war der
Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte in
einem Rucksack auf der Rückbank eine nicht geringe Menge Amphetamin sowie etwa
50 Gramm Haschisch fest und sicher. Im weiteren Verlauf wurde auf
staatsanwaltschaftliche Anordnung die Wohnung des Verdächtigen durchsucht. Dort
wurden rund ein Kilogramm Marihuana, eine geringe Menge Haschisch sowie etwa 150
Gramm Amphetamin aufgefunden und ebenfalls sichergestellt. Zudem stellten die
Beamten Verpackungs-, Konsum- und Portionierungsutensilien sowie zwei
Mobiltelefone sicher.
Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe
entnommen wurde. Die weiteren Ermittlungen dauern derweil an.
Quelle: Redaktion MKK Echo

