Hanau / Frankfurt am Main / Rüsselsheim / Kelsterbach (ots) – Gemeinsame
Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums
Südosthessen
(lei) Nach einer mutmaßlichen Schussabgabe im Stadtteil Bürgel am Abend des 23.
Oktober 2025 (wir berichteten:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6144110), hat die Polizei am
gestrigen Mittwochmorgen (25.02.) richterliche Beschlüsse an mehreren Objekten im
Rhein-Main-Gebiet vollstreckt.
Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Darmstadt haben Beamte in den frühen
Morgenstunden fünf Wohnungen und zwei Geschäftsräume in Hanau, Frankfurt am
Main, Rüsselsheim und Kelsterbach durchsucht.
Bei dem Einsatz, an dem neben Beamtinnen und Beamte der Kriminaldirektion des
Polizeipräsidiums Südosthessen auch Spezialkräfte beteiligt waren, konnten
diverse Beweismittel, darunter eine scharfe Schusswaffe, zwei Schlagringe und
mehrere Mobiltelefone aufgefunden und sichergestellt werden.
Die Ermittlungen richten sich gegen vier Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren.
Ihnen wird vorgeworfen, an der Tat vor rund vier Monaten beteiligt gewesen zu
sein.
Gegenüber dem 33 Jahre alten Hauptverdächtigen vollstreckten die Fahnder einen
Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes, den das Amtsgericht
Darmstadt zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen hatte. Er wurde an
seiner Wohnung in Hanau festgenommen. Die weiteren Tatverdächtigen wurden zur
Durchführung polizeilicher Maßnahmen vorläufig festgenommen und nach deren
Abschluss wieder entlassen.
Ein damals 43-Jähriger wurde bei der Tat erheblich verletzt. Staatsanwaltschaft
und Polizei gehen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass gezielt
auf ihn geschossen wurde. Die Ermittlungen, auch zu den Hintergründen und dem
Motiv, dauern weiter an. Die beteiligten Personen stehen offenbar in einer
Verbindung zueinander.
Quelle: Redaktion MKK Echo

