Erweiterungsbau an der Erich-Simdorn-Schule wird beschleunigt realisiert
Auf Einladung der CDU-Kreistagsfraktion Main-Kinzig und der CDU Neuberg hat ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin an der Erich-Simdorn-Schule mit Schuldezernent Jannik Marquart, der Rektorin Silke Burhenne und Konrektorin Kristin Buxmann im Januar stattgefunden. Schuldezernent Kreisbeigeordneter Jannik Marquart stellte dabei die Planungen für den Erweiterungsbau der Schule vor. Durch den „Schulbau-Turbo“ des Main-Kinzig-Kreises soll der Ausbau bereits im Jahr 2026 und somit in Rekordzeit umgesetzt werden.
„Wir bauen heute schneller, e]izienter und moderner als früher. Genau dafür steht der Schulbau-Turbo“, erklärte Marquart. Die Erich-Simdorn-Schule genieße dabei eine besondere Priorität, da die Schülerzahlen durch ein weiteres Neubaugebiet deutlich steigen und die bestehenden Betreuungsräume sowie die Essensausgabe an ihre Grenzen gestoßen seien. Daher habe man das Projekt deutlich nach vorne gezogen.
Geplant ist ein zweigeschossiger, vollständig barrierefreier Erweiterungsbau mit insgesamt über 1.100 Quadratmetern neuer Nutzfläche. Der Neubau wird als neuer Schulbauriegel auf dem Gelände errichtet. Dafür sollen Teile der bestehenden Bausubstanz zurückgebaut werden, dies betri]t insbesondere die bisherigen Betreuungsräume. Zum Schuljahreswechsel 2026/2027 sollen daher interimsmäßig weitere Räume zur Verfügung stehen, um während der Übergangszeit die Betreuung sicherzustellen. Im Erdgeschoss entsteht das neue Zentrum des Ganztagsbetriebs mit einer modernen Mensa, Küche und Ausgabebereich. Ergänzt wird dieser Bereich durch einen Betreuungsraum und Sanitäranlagen. Im Obergeschoss sind vier neue Klassenräume sowie zwei zusätzliche Betreuungsräume vorgesehen. Alle Bereiche werden barrierefrei erschlossen.
Möglich werde die zeitnahe Realisierung durch serielle Bauweisen, Vorfertigung und deutlich gestra]te Planungs- und Vergabeverfahren. Dabei hat sich die CDU in den vergangenen Monaten intensiv mit der neuen Bauweise auseinandergesetzt, Referenzschulen besucht und Fertigungsstätten inspiziert. „Wir haben einen unglaublich positiven Eindruck von der neuen Bauweise unserer Schulen erhalten. Hier wird auf höchste Qualität gesetzt und auch in Sachen Langlebigkeit stehen diese Gebäude den konventionell errichteten Schulgebäuden in nichts nach. Das ist eine tolle Entwicklung für die Schullandschaft im Kreis und vor allem für Neuberg“, erklärte Ute Birkner, als Vorsitzende der CDU Neuberg und Mitglied im Kreistag.
Die CDU Neuberg begrüßt die Planungen ausdrücklich. Die Vorsitzende erklärte weiterhin: „Der Erweiterungsbau ist ein Schlüsselprojekt für Neuberg. Die schnelle Umsetzung ist ein starkes Signal an Familien und Schule.“ Der Neuberger CDU- Fraktionsvorsitzende Federico Theilen ergänzte: „Der Schulbau-Turbo wird hier konkret sichtbar. Hilfe kommt nicht irgendwann, sondern jetzt.“ Silke Kemmerer (CDU Neuberg) hob hervor: „Gerade die neue Mensa und die zusätzlichen Betreuungsräume sind ein großer Gewinn für die Erich-Simdorn-Schule.“
Marquart stellte den Ausbau in den größeren Zusammenhang der Schulbauo]ensive. „Bis 2029 investieren wir insgesamt rund 350 Millionen Euro in unsere Schulen. Bildung hat für uns höchste Priorität. Der Ausbau der Erich-Simdorn-Schule ist Teil dieser Gesamtstrategie und ein Beispiel dafür, dass wir jetzt kräftig anpacken, um unseren Kindern nun die Lernbedingungen bieten, die sie verdienen“, so der Schuldezernent.
Quelle: Redaktion MKK Echo

