Freitag, Januar 16, 2026
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Motivation kommt und geht – warum Routinen wichtiger sind als gute Vorsätze

Teil 4 unserer MKK-Echo-Lesereihe „Gemeinsam dranbleiben“

Am Anfang fühlt sich alles leicht an. Neue Sportschuhe, frische Motivation, klare Ziele. Doch spätestens nach ein paar Wochen passiert etwas, das viele überrascht: Die Motivation lässt nach. Und genau hier scheitern viele Vorsätze – nicht, weil der Wille fehlt, sondern weil man sich zu sehr auf ein Gefühl verlässt.
Denn Motivation ist launisch. Routinen sind verlässlich.

Warum Motivation allein nicht reicht

Motivation entsteht oft aus Emotionen: Neujahr, ein Spiegelbild, ein gutes Gespräch. Sie kann stark sein – aber sie bleibt selten dauerhaft. Stress, Müdigkeit oder ein voller Terminkalender reichen aus, um sie zu verdrängen.
Wer nur dann Sport macht oder gesund isst, wenn die Lust groß ist, wird zwangsläufig Pausen einlegen. Das ist menschlich – aber kein guter Plan für langfristige Veränderung.

Was Routinen so mächtig macht

Routinen funktionieren auch dann, wenn die Lust fehlt. Sie sind keine Frage der Stimmung, sondern der Gewohnheit.
Menschen, die langfristig dranbleiben, berichten:
– Sie haben feste Tage oder Uhrzeiten
– Sie diskutieren nicht mit sich selbst
– Sie beginnen auch dann, wenn sie eigentlich keine Lust haben

Sabine aus Teil 3 hat uns dazu geschrieben:
„Ich frage mich nicht mehr, ob ich heute Sport machen will. Ich weiß einfach: Montag, Mittwoch und Freitag gehören mir.“

Klein anfangen – aber fest

Eine Routine muss nicht groß sein. Schon 20–30 Minuten Bewegung, dreimal pro Woche, können reichen, um Veränderungen zu spüren. Wichtig ist nicht die Intensität – sondern die Regelmäßigkeit.
Wer sich zu viel vornimmt, bricht schneller ab. Wer realistisch plant, bleibt.

Der Moment, der alles entscheidet

Der entscheidende Moment ist nicht der Trainingsbeginn – sondern der Augenblick, in dem man eigentlich absagen möchte. Wer dann trotzdem losgeht, stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Vertrauen in sich selbst.
Und genau dieses Vertrauen macht den Unterschied.

Unsere Leser begleiten sich gegenseitig

Viele Zuschriften zeigen: Es hilft enorm zu wissen, dass andere im Main-Kinzig-Kreis gerade vor denselben Herausforderungen stehen. Dass Rückschritte normal sind. Und dass Weitermachen wichtiger ist als Perfektion.

Machen Sie mit

Wie schaffen Sie es, dranzubleiben?
Haben Sie feste Tage, Rituale oder kleine Tricks?

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Montag in Teil 5

„Wenn die Waage stillsteht – warum Fortschritt oft unsichtbar beginnt.“

Wir bleiben an Ihrer Seite.
Tag für Tag.
Hier im MKK-Echo.

 

Quelle: Redaktion MKK Echo

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