Eingeladen waren Zeugen Jehovas aus Büdingen, Gelnhausen, Wächtersbach, Alzenau, Hanau, Langenselbold, Hainburg und Nidda. Der Kreiskongress stand unter dem Motto „Höre, was der Geist den Versammlungen sagt“. Dieses gründete sich auf die Botschaft an die sieben Versammlungen in Kleinasien, die in der Offenbarung Kapitel 2 und 3 beschrieben werden. Zu diesen gehörten die Versammlungen in Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatria, Sardes, Philadelphia und Laodicea.
Alle wurden von dem Herrn Jesus Christus für ihren Einsatz gelobt. Er sagte auch „Ich kenne deine Taten“. Deshalb gab er auch konkrete Hinweise, wie sie bestimmte Schwächen erkennen und daran arbeiten konnten.
Manche der damaligen Christenversammlungen wurden wegen ihres Glaubens verfolgt und mussten deshalb einen harten Glaubenskampf kämpfen. Auch heute werden Jehovas Zeugen wegen ihres Glaubens verfolgt, weil sie konsequent für die hohen biblischen Maßstäbe eintreten und an ihrem Glauben keine Abstriche machen. Dazu gehört in politischen Angelegenheiten eine strikt neutrale Haltung zu bewahren. Da Nachfolger Jesus gemäß Johannes Kapitel 17, Vers 16 kein Teil der Welt sind, vermeiden sie es auch eine patriotische Gesinnung zu entwickeln und setzen ihr Vertrauen auf ihren Schöpfer Jehova Gott. Außerdem wurde gezeigt, wie man Einflüssen widerstehen kann, die den Glauben schwächen könnten. Im Schlussvortrag „Sei eifrig“ wurde darauf hingewiesen, dass wahrer Glaube Markenqualität haben müsse. Dieser führe zu einem ausgeglichenen Leben in dem Jehova im Mittelpunkt stehe.
Der Kongress endete mit der Aussage aus Offenbarung Kapitel 3, Vers 19, wo es heißt: “Alle, die ich innig liebe, weise ich zurecht und erziehe sie.“
An dem Kongress nahmen insgesamt 850 Personen teil. Dazu kamen noch unzählige die den Kongress im Stream verfolgen konnten, weil sie aus Krankheitsgründen oder wegen hohen Alters nicht persönlich vor Ort sein konnten.
Quelle: Hans-Joachim Schalies

