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25 Jahre Städtepartnerschaft Hanau–Tottori: Fotoausstellung stimmt auf Jubiläumsjahr 2026 ein

Eröffnungsfeier am Mittwoch, 11. März, um 11 Uhr im Hanauer Rathaus

Hanau. Im Jahr 2026 feiern die Städte Tottori und Hanau das 25-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Anlässlich dieses Jubiläums gibt eine Fotoausstellung mit dem Titel „25 Jahre Städtepartnerschaft – Sehenswürdigkeiten und Feste der Schwesterstadt Tottori” Einblicke in das Leben, die Kultur und die Jahreszeiten der japanischen Stadt. Die Ausstellung ist vom Mittwoch, 11. März, bis Freitag, 24. April 2026, im OB-Flur (1. Stock) des Hanauer Rathauses zu sehen.

Zur Eröffnungsfeier am Mittwoch, 11. März um 11 Uhr, mit der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Hildegard Geberth sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Zu besuchen ist die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses: montags und dienstags von 8 bis13 Uhr, mittwochs: 8 bis16:30 Uhr, donnerstags und freitags von 8 bis 13 Uhr. Sie wurde von Ekaterina Borissova initiiert, die seit August 2024 als Koordinatorin für internationale Beziehungen (CIR) im Rahmen des JET-Programm für die Stadt Tottori tätig ist. Die gebürtige Hamburgerin lebt seit rund eineinhalb Jahren in Tottori und betreut dort unter anderem den Austausch mit Hanau.

„2026 feiern Tottori und Hanau die 25-jährige Städtepartnerschaft, und ich freue mich sehr, dieses Jubiläum in Tottori mitzugestalten. Besonders freue ich mich auf die Bürgerreise aus Hanau im September“, so Borissova. Mit der Ausstellung möchte sie den Bürgerinnen und Bürgern in Hanau bereits im Vorfeld einen ersten Eindruck von ihrer Schwesterstadt vermitteln und die Vorfreude auf das persönliche Treffen stärken.

Auch Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau, unterstreicht die Bedeutung der Städtepartnerschaft: „Seit 25 Jahren verbindet Hanau und Tottori eine lebendige Freundschaft, die von gegenseitigem Respekt und großem Engagement auf beiden Seiten getragen wird. Die Fotoausstellung macht diese Verbundenheit sichtbar und lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, unsere Schwesterstadt näher kennenzulernen. Solche Projekte zeigen, wie wichtig der persönliche und kulturelle Austausch für ein weltoffenes und starkes Hanau ist.“

Die gezeigten Fotografien sind eine Mischung aus eigenen Aufnahmen Borissovas sowie Bildern der Stadt Tottori, die das Rathaus für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat. Ziel war es, möglichst viele Facetten der Stadt abzubilden – von bekannten Sehenswürdigkeiten über traditionelle Feste bis hin zu stimmungsvollen Impressionen aus verschiedenen Jahreszeiten. „Es gibt natürlich noch viel mehr zu entdecken – längst nicht alles ist fotografiert“, betont die Koordinatorin.

Die Ausstellung versteht Borissova zugleich als Impuls für einen intensiveren bürgerschaftlichen Austausch. Bereits im vergangenen Dezember stellte sie im Rahmen eines Deutschkurses an der Universität Tottori deutsche Weihnachtstraditionen vor. Im Anschluss schrieben die Studierenden Postkarten auf Deutsch und schickten diese nach Hanau. Viele der Studierenden, für die Deutsch ein Wahlpflichtfach ist, äußerten großes Interesse an Deutschland und an einem persönlichen Austausch.

Auch in der Vergangenheit wurde die Städtepartnerschaft durch künstlerische und praktische Projekte lebendig gestaltet: So stellte eine junge Hanauerin ihren Goldschmuck in Tottori aus, und eine Studentin der BGBA absolvierte ein Praktikum bei einer Färberei in der Präfektur Tottori. Zudem besteht ein reger Austausch zwischen dem Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum und dem Warabekan-Spielzeugmuseum, deren Verbindung durch Gertrud Rosemann (1922-2023), Ehrenbürgerin von Tottori initiiert wurde und die partnerschaftlichen Beziehungen auf kultureller Ebene stärkt.

Um insbesondere jungen Menschen die Vielfalt und den Mehrwert des Austauschs näherzubringen, unterstützt Borissova auch den Partnerschaftsverein Tottori-Hanau bei der Vermittlung einer Partnerschule. Neben analogen Projekten spielt die digitale Vernetzung eine wichtige Rolle: Über den Instagram-Account „tottori_hanau_sister_cities“ informiert sie regelmäßig über aktuelle Projekte und ihre Arbeit als Koordinatorin. „Digitale Medien sind wertvoll für den ersten Kontakt. Doch der persönliche Austausch und das Teilen konkreter Erfahrungen – etwa durch Ausstellungen oder gemeinsame Projekte – schaffen eine tiefere Verbundenheit“, ist Borissova überzeugt. Mit der Fotoausstellung wird nun ein weiterer Schritt getan, um das Jubiläumsjahr 2026 vorzubereiten und die Freundschaft zwischen Hanau und Tottori weiter mit Leben zu füllen.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Ute Wolf

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ekaterina borissova © ekaterina borissova / ekaterina borissova mit papierschirm

Quelle: Stadt Hanau

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