Zum zweiten Mal richtet der MSC Aufenau am 11. Juli einen Lauf zum DMV Mofacup aus. Auf der renommierten Motocross Strecke gehen Mofa-begeisterte Rennfahrerinnen und Rennfahrer in zahlreichen Klassen an den Start, für Zuschaue ist der Eintritt frei.
Normalerweise sind bei den Rennveranstaltungen des MSC Aufenau ausgewachsene Motocross-Motorräder mit leistungsstarken Motoren bis 450 ccm zu bestaunen. In der Motorisierung zwei Nummern kleiner aber dafür umso leidenschaftlicher geht es am 11. Juli auf der Rennstrecke direkt neben der A66 zu. In den klassischen 50-ccm-Klassen Standard-Mofas, Tuning-Mofas, Prototypen, Open50 sowie in der Sonderklasse Evo50 sind die Renngefährte auf einen Hubraum von 50 ccm beschränkt. Den Einstieg machen die Standard-Mofas, bei denen ein serienmäßiges Mofa-Fahrgestell mit Originalmotor bis 50 ccm und originaler Gabel und Schwinge vorausgesetzt werden. Bei den Tuning-Mofas sind bereits größere Anpassungen am Mofa-Fahrgestell erlaubt, wohingegen in der Prototypen-Klasse eine freie Auswahl aus Mofa-, Moped-, Mokick- oder Kleinkraftrad-Fahrgestellen zugelassen ist. Ebenso sind beispielsweise die Radgrößen frei wählbar. In der Open50-Klasse sind unter anderem wassergekühlte Motor- und Zylinderkombinationen bis 50 ccm zugelassen. Die Rennklasse Roller70 erlaubt sogar größere Tuningzylinder bis 70 ccm. Abgerundet werden die vielfältigen Variationen durch die Sonderklasse Pitbike140 mit serienmäßigen Pitbikes mit 4-Takt-Motoren bis 140 ccm sowie durch elektrische Fahrzeuge, insbesondere E-Roller in der Roller-Klasse und Elektro-Motorräder im Rookies-Bereich. Pitbike140 wird nicht für den DMV-Mofa-Cup, sondern in einer eigenen Sonderwertung gewertet. Alle Teams müssen ihre Gefährte zusammen mit einem Feuerlöscher bei der technischen Abnahme prüfen lassen, bevor die Veranstaltung losgehen kann.
Als erster Programmpunkt auf der Strecke findet am Vormittag ein freies Training statt. Die Rennläufen am Nachmittag finden über verschiedenen Distanzen bzw. Zeiten statt. Der sogenannte Halbmarathon mit einer Fahrzeit von einer Stunde, der Sprint über 20 Minuten, das Rennen über 40 Minuten und schlussendlich der Marathon, welcher ganze zwei Stunden andauert. Insbesondere über die Marathon-Distanz werden Fahrer und Material hoch beansprucht. Dürfen sich Erstere immerhin abwechseln, müssen die oft in Eigenregie aufgebauten Mofas über die gesamte Distanz durchhalten. Immerhin sind kleinere Reparaturen während der Rennen erlaubt, wobei diese nur am Teamplatz und unter Einhaltung der Umweltauflagen erfolgen dürfen.
Wie bei den Motocross Rennen des MSC Aufenau üblich, wird mit Essens- und Getränkeverkauf für das leibliche Wohl von Fahrern, Helfern und Zuschauern gesorgt. Aktuelle Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter http://www.msc-aufenau.de.


Quelle: MSC Aufenau

