Bruchköbel. Feuer und Pferde – eine ungewöhnliche Kombination erwartete am vergangenen Wochenende sieben Teilnehmer auf dem Gelände der RSG Krebsbachtal. Über zwei Tage fand dort ein besonderer Fire-Equitation-Kurs mit dem EHS-Team statt.
Geleitet wurde der Kurs von Horst vom EHS-Team, der den Fire-Equitation-Parcours selbst entwickelt hat. Ziel war es, Pferde und Reiter Schritt für Schritt und mit viel Ruhe an die besonderen Reize des Feuers heranzuführen.
Der erste Tag fand komplett vom Boden aus statt. Die Pferde wurden durch die Übungen geführt und konnten sich langsam an Flammen, Bewegungen und vor allem auch an die ungewohnten Geräusche des Feuers gewöhnen.
„Für die Pferde sind nicht nur die Flammen selbst ungewohnt. Auch die Geräusche, die das Feuer erzeugt, spielen eine große Rolle. Das Training richtet sich immer nach dem schwächsten Glied – jedes Pferd und jeder Reiter bekommt die Zeit, die er braucht“, erklärt Horst.
Am zweiten Tag ging es dann in den Sattel. Die am Vortag erarbeiteten Grundlagen wurden nun geritten umgesetzt und die Teilnehmer konnten den eigens entwickelten Feuer-Parcours gemeinsam mit ihren Pferden bewältigen.
Dabei standen nicht spektakuläre Bilder, sondern Vertrauen, Ruhe und die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter im Vordergrund. Neben dem Training kam auch der gemeinsame Austausch nicht zu kurz.
Am zweiten Tag wurde der Kurs zudem fotografisch von Yvonne Kern begleitet, die die besonderen Momente zwischen Pferd, Reiter und Feuer festhielt.
Nach zwei intensiven Tagen voller neuer Erfahrungen und Herausforderungen ging ein außergewöhnliches Pferdesportwochenende in Bruchköbel zu Ende.


Quelle: Sabine Seeger

