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Rodenbacher Funkamateure sind Hessen-Vizemeister 2026

26 Mitglieder, viele Funkkontakte und am Ende Platz zwei in ganz Hessen: Die Funkamateure aus Rodenbach und Umgebung haben bei einem landesweiten Wettbewerb erneut eindrucksvoll gezeigt, dass ein kleiner Ortsverband durchaus ganz vorne mitfunken kann.

Wer sich dem Hobby Amateurfunk verschrieben hat, ist in der Regel ein kommunikativer Mensch. Neben dem Interesse an Funktechnik und Elektronik steht vor allem der Kontakt zu Gleichgesinnten in aller Welt im Mittelpunkt. Mal geht es um Geräte, mal um Antennen, das Wetter oder den Alltag – und manchmal einfach um ein kurzes freundliches Gespräch oder einen Morsekontakt über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.

Deutlich sportlicher wird es allerdings bei einem sogenannten Funk-Kontest. Dabei versuchen die Teilnehmer innerhalb einer vorgegebenen Zeit, möglichst viele Funkverbindungen herzustellen. Konzentration, Erfahrung und eine gute Funkstation sind dabei ebenso gefragt wie das richtige Gespür für die jeweiligen Ausbreitungsbedingungen.

Dass die Mitglieder des Rodenbacher Ortsverbandes auch in dieser Disziplin überregional mithalten können, stellten sie beim diesjährigen Hessen-Kontest eindrucksvoll unter Beweis. Obwohl der Verein lediglich 26 Mitglieder zählt, erreichten die Rodenbacher unter 43 teilnehmenden Ortsverbänden aus ganz Hessen den hervorragenden zweiten Platz – und dürfen sich damit Hessen-Vizemeister 2026 nennen.

Auch in der Einzelwertung gab es Grund zur Freude: Vereinsmitglied Matthias Kaufmann, Funkrufzeichen DL8DAU, erkämpfte sich ebenfalls einen ausgezeichneten zweiten Platz.

Noch ein paar Funkkontakte mehr gelangen lediglich den Funkamateuren aus Wächtersbach. Damit gingen sowohl der erste als auch der zweite Platz nach einem spannenden Wettbewerb in den Main-Kinzig-Kreis. Beim Vereinstreffen am vergangenen Freitag präsentierte der erste Vorsitzende Jürgen Trageser stolz die Urkunde für den zweiten Platz.

Ein Preisgeld gibt es beim Hessen-Kontest zwar nicht, aber auf einen kleinen materiellen Gewinn müssen die Teilnehmer nicht verzichten: Die ersten drei Plätze erhalten traditionell eine Ration nordhessischer „Ahle Wurscht“. Diese wird dann bei einem der nächsten Vereinsabende gemeinsam verzehrt. Auf den Geschmack gekommen sind die Rodenbacher bereits im vergangenen Jahr – damals hatten sie den dritten Platz belegt.

Die Entwicklung zeigt also eindeutig nach oben: erst Platz drei, nun Platz zwei.

„Wir rollen das Feld von hinten auf“, freut sich Ortsverbandsvorsitzender Jürgen Trageser. Und mit Blick auf das kommende Jahr ergänzt er augenzwinkernd: „2027 geht es für uns dann im wahrsten Sinne des Wortes wieder um die Wurst!“

Wer jetzt neugierig auf das Hobby Amateurfunk geworden ist, findet unter http://www.darc.de weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Die Rodenbacher Funkamateure treffen sich an jedem dritten Freitag im Monat um 20 Uhr im „Schützenhof“, Hanauer Straße 8 in 63517 Rodenbach-Oberrodenbach. Gäste und Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

Quelle: Rodenbacher Funkamateure

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