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StartBildungs- & SchulberichteEdinburghs dunkle Seiten entdeckt: Kopernikusschule bietet erneut Studienfahrt nach Schottland an

Edinburghs dunkle Seiten entdeckt: Kopernikusschule bietet erneut Studienfahrt nach Schottland an

Geschichte, Sprache, Kultur – und diesmal auch ein besonderer Blick auf die dunkleren Kapitel der schottischen Hauptstadt: Auch in diesem Jahr führte eine Studienfahrt der Kopernikusschule Freigericht nach Edinburgh. Unter dem Motto „Edinburgh – Dunkle Geschichte“ machten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Realschulzweigs auf den Weg nach Schottland, um gemeinsam mit ihren beiden Englischlehrerinnen Elina Leibold und Britta Hodé eine Stadt zu erleben, die gleichermaßen von mittelalterlichen Gassen, königlichen Spuren, literarischen Traditionen und geheimnisvollen Erzählungen geprägt ist.

Edinburgh zeigte sich den Jugendlichen als Stadt voller Gegensätze: prachtvoll und düster, traditionsreich und lebendig, historisch und modern zugleich. Zwischen Castle, Royal Mile, engen Closes und beeindruckenden Ausblicken. Die Studienfahrt bot den Teilnehmenden nicht nur die Gelegenheit, ihre Englischkenntnisse in authentischen Alltagssituationen anzuwenden, sondern auch britische und schottische Geschichte unmittelbar vor Ort zu erfahren.

Im Mittelpunkt der Reise stand in diesem Jahr besonders die Auseinandersetzung mit Edinburghs „dunkler Geschichte“. Bei Rundgängen durch die Altstadt begegneten die Schülerinnen und Schüler Geschichten von Armut, Krankheit, Verbrechen, Aberglauben und gesellschaftlichen Gegensätzen früherer Jahrhunderte. Neu im Programm war in diesem Jahr der Besuch der Royal Yacht Britannia. Das ehemalige Schiff der britischen Königsfamilie eröffnete den Jugendlichen einen besonderen Einblick in ein anderes Kapitel britischer Geschichte.

Neben den historischen Programmpunkten blieb auch Raum, Edinburgh als lebendige Metropole kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten bekannte Orte, sammelten Eindrücke vom Alltag in Schottland und nutzten immer wieder die Gelegenheit, Englisch praktisch anzuwenden. Die Studienfahrt machte erneut deutlich, welchen Wert außerschulische Lernorte für den Englischunterricht und die kulturelle Bildung haben. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Erfahrungen, spannenden Geschichten, erweiterten Sprachkenntnissen und sicher auch mit dem einen oder anderen Bild von Edinburghs geheimnisvoller Atmosphäre im Kopf nach Freigericht zurück.

Quelle: Thorsten Weitzel

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