Stadt appelliert an Bürger: Richtige Mülltrennung schont die Umwelt und den Geldbeutel – Verunreinigung von Biomüll nimmt zu
Die Stadt Gelnhausen ruft alle Bürgerinnen und Bürger zu mehr Sorgfalt bei der Mülltrennung auf. Grund für den Appell ist eine besorgniserregende Entwicklung bei den Bioabfällen in den vergangenen Wochen und Monaten: Immer häufiger landen Plastik, Restmüll und sogar Sperrmüll in den Biotonnen – Abfälle, die dort nicht hineingehören.
Diese Verschmutzungen stellen die Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen. Organischer Abfall, der mit Plastik oder anderen Fremdstoffen vermischt ist, kann nicht mehr wie vorgesehen zu hochwertigem Kompost und wertvoller Energie verarbeitet werden. Der gesamte Inhalt betroffener Ladungen muss stattdessen aufwendig aussortiert und als teurer Restmüll entsorgt werden.
Die Konsequenzen spüren am Ende alle: Die zusätzlichen Sortier- und Entsorgungskosten treiben die Gesamtausgaben für die städtische Müllabfuhr in die Höhe. Da diese Kosten über die Abfallgebühren und den städtischen Haushalt kalkuliert werden, tragen letztlich alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die finanzielle Last für die Sorglosigkeit einzelner Verursacher.
Um diesen Trend zu stoppen, bittet die Stadtverwaltung dringend um die Mithilfe aller Haushalte. Besonders wichtig ist dabei ein Punkt: Plastik hat im Biomüll absolut nichts verloren.
Auch sogenannte „biologisch abbaubare“ oder „kompostierbare“ Plastiktüten dürfen nicht in die Biotonne gegeben werden. Sie zersetzen sich im regulären Kompostierungsprozess der Müllverwertungsanlage nicht schnell genug und müssen ebenfalls mühsam aussortiert werden. Die Abteilung Abfallwirtschaft rät: Zeitungspapier, Papiertüten oder spezielle Bio-Abfalltüten aus Papier bieten eine gute Alternative, um Küchenabfälle zu sammeln.
Beim Befüllen der Tonne sollten die Bürgerinnen und Bürger besonders darauf achten, dass keine Verpackungen, Windeln, Glas oder sonstiger Restmüll im Bioabfall landen.
„Mülltrennung funktioniert nur gemeinsam“, appelliert Bürgermeister Christian Litzinger an die Haushalte. „Jede Tonne, die sauber bleibt, hilft uns dabei, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und die Entsorgungskosten für alle stabil zu halten. Helfen Sie mit, unsere Stadt noch ein Stück sauberer und nachhaltiger zu machen!“
Weitere Informationen zur richtigen Mülltrennung und zum Umgang mit Bioabfall finden Bürgerinnen und Bürger auch auf der offiziellen Website der Stadt http://www.gelnhausen.de/abfallwirtschaft oder im städtischen Abfallkalender.
Quelle: Stadt Gelnhausen

