Gesundheit, Prävention und Bewegung gehören an der Kopernikusschule Freigericht fest zum Schulalltag. Dieses kontinuierliche Engagement wurde nun erneut ausgezeichnet: Im Rahmen des hessischen Programms „Schule & Gesundheit“ erhielt die Kopernikusschule die zweite Fortschreibung des Teilzertifikats „Sucht- und Gewaltprävention“. Erstmals wurde die Schule außerdem im Bereich „Bewegung und Wahrnehmung“ zertifiziert.
Die feierliche Übergabe der Zertifikate fand im Staatlichen Schulamt statt. Dort wurde der Kopernikusschule zu den Auszeichnungen gratuliert und ihr nachhaltiges Engagement für eine gesundheitsbewusste, bewegungsfreundliche und präventiv ausgerichtete Schulkultur gewürdigt. Das neue Teilzertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“ zeigt, dass Bewegung an der Freigerichter Europaschule weit über den Sportunterricht hinausgedacht wird. Ansprechpartner für diesen Bereich ist Christopher Wilz. Im Mittelpunkt stehen die stärkere Einbindung von Bewegungseinheiten in den Regelunterricht, der Ausbau von Bewegungsangeboten in den Pausen und auf dem Schulgelände sowie regelmäßige Fortbildungen für Lehrkräfte. Angebote wie bewegter Unterricht, aktive Pausen, Bewegungsimpulse und Entspannungsübungen sollen dazu beitragen, Konzentration, Körperwahrnehmung und Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Auch im Bereich „Sucht- und Gewaltprävention“ konnte die Kopernikusschule ihre erfolgreiche Arbeit fortschreiben. Bereits ab der fünften Klasse werden Themen wie Gewaltprävention, Suchtprävention, sexualisierte Gewalt und soziale Kompetenzen kontinuierlich aufgegriffen. Dazu gehören etablierte Projekte ebenso wie die Ausbildung von Streitschlichterinnen und Streitschlichtern, Maßnahmen zur Mobbing-Prävention, der Anti-Mobbing-Tag sowie das Schutzkonzept zur Prävention von Gewalt und sexueller Gewalt.
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für diesen Bereich sind Julia Hergert, Murat Budak, Alexandra Pinkert, Christoph Krüger und Kerstin Mathie. Gemeinsam mit vielen weiteren Beteiligten sorgen sie dafür, dass Prävention nicht als einzelnes Projekt verstanden wird, sondern als verlässlicher Bestandteil der Schulentwicklung.
Die beiden Zertifizierungen machen deutlich, dass die Kopernikusschule Gesundheit ganzheitlich begreift. Körperliches Wohlbefinden, psychische Stärke, soziale Verantwortung, Schutz vor Gewalt und die Förderung eines respektvollen Miteinanders greifen dabei ineinander. Eine große Schule braucht klare Strukturen, verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie eine Kultur, in der Schülerinnen und Schüler Unterstützung erfahren und Verantwortung übernehmen lernen. Mit der neuen Auszeichnung im Bereich „Bewegung und Wahrnehmung“ und der erneuten Rezertifizierung im Bereich „Sucht- und Gewaltprävention“ erfüllt die Kopernikusschule zugleich wichtige Voraussetzungen auf dem Weg zum Gesamtzertifikat „Gesunde Schule“. Dieses soll nun zeitnah auf den Weg gebracht werden.
Quelle: Thorsten Weitzel

