Freitag, Oktober 9, 2026
Bericht einreichen
Werbung schalten
StartRegion 1NidderauCDU Nidderau: „Wer das Amt annimmt, übernimmt auch die Verantwortung“

CDU Nidderau: „Wer das Amt annimmt, übernimmt auch die Verantwortung“

Doch in Nidderau ist davon derzeit wenig zu spüren

Otmar Wörner, Parteivorsitzender der CDU Nidderau und langjähriges Magistratsmitglied, zieht nach der Stadtverordnetenversammlung vom 1. Oktober 2026 eine kritische Bilanz. Mehrere Aussagen und Entwicklungen der vergangenen Wochen stoßen bei der CDU Nidderau auf Unverständnis.

Bürgermeister Andreas Bär hatte als Sprecher des Magistrats am 23. September 2026 öffentlich erklärt, er habe die finanzielle Entwicklung in dieser Dimension nicht kommen sehen und sei davon überrascht worden (Quelle http://www.nidderau.de). Otmar Wörner, der selbst viele Jahre Mitglied des Magistrats war, kann diese Einschätzung nicht nachvollziehen. Die finanzielle Lage der Stadt sowie die geplanten Projekte seien dem Magistrat und den politischen Gremien seit Jahren bekannt gewesen.

Wörner erinnert daran, dass die CDU Nidderau in öffentlichen Stadtverordneten-versammlungen wiederholt mit Spott bedacht wurde, wenn sie mehr Zurückhaltung bei Ausgaben und bei Projekten mit schwer kalkulierbaren Folgekosten forderte. Die heutigen finanziellen Probleme seien daher keineswegs völlig überraschend gekommen.

Deutliche Kritik übt die CDU Nidderau an den politisch Verantwortlichen der Stadt, Bürgermeister Andreas Bär und Erstem Stadtrat Rainer Vogel. Statt klar Verantwortung für die entstandene Situation zu übernehmen, werde vor allem darüber gesprochen, wer vermeintlich die Hauptverantwortung trage – insbesondere Bund und Land. Eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen Entscheidungen sei dagegen kaum zu erkennen.

Unter dem inzwischen erheblichen Handlungsdruck sollen nun die politischen Gremien Lösungen für die angespannte Finanzlage erarbeiten. Gleichzeitig vermisst die CDU konkrete und konstruktive Vorschläge der Stadtspitze, wie Nidderau aus dieser Situation herausgeführt werden soll.

Bürgermeisterkandidat Phil Studebaker bringt es auf den Punkt: „Wer das Amt annimmt, übernimmt auch die Verantwortung.“ Genau diese Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sei in Nidderau derzeit zu wenig zu erkennen.

Im Bild gesprochen: Kapitän und Steuermann – Bürgermeister und Kämmerer – haben nach Überzeugung der CDU Nidderau gezeigt, dass ihnen auf rauer See der notwendige Weitblick fehlt. Gerade in schwierigen Zeiten braucht es eine klare Richtung, vorausschauendes Handeln und die Bereitschaft, Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen.

Wo Nidderau in wenigen Jahren steht, wenn es bei einem „Weiter so“ bleibt, ist daher mehr als fraglich.

Bild KI-generiert

Quelle: Steffen Wilde

Ähnliche Artikel
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -

Am beliebtesten