Dienstag, Oktober 6, 2026
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Laubhüttenfest: Erinnerung an jüdisches Brauchtum und Tradition

Letzte Woche fand in den jüdischen Gemeinden das Laubhüttenfest statt. In oder vor den Synagogen werden Hütten aufgebaut, deren Dach nur durch leichtes Ast- und Blattwerk besteht. Man erinnert sich in diesen Tagen an die Zeit der Wüstenwanderung, als man vornehmlich draußen campierte. Heute nutzt man den besonderen Ort, um in geselliger Runde beim Essen zu sitzen und Gemeinschaft zu feiern. Es hat vielfach auch den Charakter eines Erntedankfestes. Als in Windecken, Heldenbergen und Ostheim noch jüdische Gemeinden bestanden haben auch sie diesen Brauch gefeiert. Der „Nidderauer Arbeitskreis Jüdisches Leben“ möchte daran erinnern. Die Fahne steht für die über 1700 Jahre lange Tradition jüdischen Lebens in Deutschland, an der auch die heutige politische Gemeinde Nidderau einen jahrhundertelangen Anteil hat. Darum wünschten wir der jüdischen Gemeinde der Region, der Gemeinde in Hanau, ein schönes Fest mit vielen guten Begegnungen. Auf dem Foto sind neben Bürgermeister Bär und Frau Huneke von der Stadtverwaltung noch Horst Körzinger, Ralf Grünke und Heinz Daume zu sehen.

 

Quelle: Stadt Nidderau

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