Ava Martha Brambier überzeugt in Pontevedra mit der zweitschnellsten Radzeit und krönt eine außergewöhnliche Saison mit Rang sieben bei der Weltmeisterschaft.
Mit dem siebten Platz bei der Juniorinnen-WM in Pontevedra krönte Ava Martha Brambier ihre bislang erfolgreichste Saison. Nach DM-Bronze und Rang 16 bei der Europameisterschaft gehört die Nationalkaderathletin nun auch bei einer Weltmeisterschaft zu den besten Juniorinnen der Welt.
„Für mich geht ein persönlicher Traum in Erfüllung. Einen solchen Wettkampf auf einer so großen Bühne erleben zu dürfen, ist ein einzigartiger Moment für mich“, sagte Brambier.
Die WM begann für Brambier zunächst mit einem Rückstand. Nach knapp zehn Minuten stieg sie auf Platz 20 aus dem Wasser. Auf dem Rad startete sie anschließend eine Aufholjagd und machte mit der zweitschnellsten Radzeit des gesamten Feldes deutlich Boden gut.
„Es war das Rennen meines Lebens. Auf dem Rad habe ich nach dem Schwimmausstieg enorm Druck gemacht. Wir haben es dann tatsächlich geschafft, zur ersten Verfolgergruppe aufzuschließen, in der auch meine Freundin Carlotta Bülck fuhr. Das hat mich sehr gefreut und war der Grundstein für den Erfolg“, berichtete Brambier nach dem Rennen.
Als Sechste nahm Brambier mit Carbon-Laufschuhen die fünf Kilometer lange Laufstrecke in Angriff. Die Spanierin Candela Sánchez Touza lief nach vier Kilometern noch an Brambier und Bülck vorbei. Auch die Belgierin Luca Vanderbruggen lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang acht noch in Schlagdistanz. Brambier hielt dem Druck stand und erreichte mit einer Laufzeit von 17:42 Minuten als Siebte überglücklich das Ziel.
Besonders erfreulich war für Brambier, dass ihre Trainingspartnerin Bülck unmittelbar vor ihr ins Ziel kam. Die Nürnbergerin war mit ihrem eigenen Rennen zwar nicht vollständig zufrieden, konnte sich aber dennoch über ein starkes Ergebnis freuen. Für beide Athletinnen hat die Weltmeisterschaft auch im Hinblick auf ihre sportliche Zukunft große Bedeutung.
„Mit diesem Ergebnis sind wir beide im Perspektivkader der Deutschen Triathlon Union. Das verschafft uns Vorteile, und wir werden künftig noch stärker vom Verband unterstützt“, sagte Bülck.
Weltmeisterin wurde die Ungarin Fanni Szalai vor den Schweizerinnen Anouk Danna und Kimey Casanova, die durch ihre zahlreichen Starts in Deutschland auch in der deutschen Triathlonszene bekannt sind.


Quelle: TEAM BAD ORB Triathlon e.V.

