Rekordteilnahme beim 25. Stadtlauf Hanau / Schnellste Zeit für die knapp sechs Kilometer-Strecke: 18:27 Minuten / Hohe Landesschule stellt größte Laufgruppe
„Beim Stadtlauf Hanau wird deutlich, dass Solidarität und Unterstützung mehr sind als abstrakte Begriffe. Dass sich 4.000 Menschen gemeinsam auf den Weg machen, zeigt, wie ernst das Thema Gewalt gegen Frauen in unserer Stadt und in der Region genommen wird”, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky über den 25. Stadtlauf, der am vergangenen Freitag, 18. September, den Marktplatz unter dem Motto „Stärke zeigen – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen” zu Hanaus größtem Lauftreff machte.
Mit dem Rekordteilnahmefeld von 4.000 angemeldeten Laufbegeisterten ging es am vergangenen Freitag um 17 Uhr per Startschuss auf die Strecke vom Marktplatz über die Hanauer Vorstadt in die Gustav-Hoch-Straße und über die Kastanienallee bis Schloss Philippsruhe wo die langgezogene „Zielgerade“ am Main entlang zurück in die Innenstadt und zum Marktplatz führte.
Dass die Lauflust in Hanau ungebrochen ist, zeigt, dass zunächst aufgrund der regen Teilnahme im vergangenen Jahr die Plätze von 3.500 auf 4.000 erhöht wurden und dennoch schon eine Woche vor dem Lauf alle Plätze vergeben waren. Erstmals bestand in diesem Jahr die Möglichkeit, sich unabhängig von einer aktiven Teilnahme als Geldspenderin oder Spender für den Stadtlauf anzumelden. Besonders in den Tagen vor der Veranstaltung wurde davon rege Gebrauch gemacht.
„Jede Teilnahme und jede Spende unterstützt die wichtige Arbeit der Frauenhäuser in unserer Region“, so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, der selbst mitlief und mit einer Zeit von 29:41 Minuten über die Ziellinie kam. Dr. Bieri bekam zudem vor dem Lauf die Schirmherrschaft über den Lauf von Oberbürgermeister Claus Kaminsky übertragen. Auch Kaminsky ließ es sich nicht nehmen, auf die Strecke zu gehen, genau wie Karl Eyerkauf, Landrat a.D., der in der Altersklasse Ü80 den dritten Platz erlief.
Bunt gemischtes Teilnehmerfeld
Von zwölf bis 88 Jahren reichte die Bandbreite bei allen Läuferinnen und Läufern. Der schnellste Teilnehmer erreichte das Ziel nach 18:27 Minuten, die schnellste Teilnehmerin folgte nach 21:04 Minuten. Nach knapp eineinhalb Stunden waren die letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ziel. Die größte Laufgruppe stellte die Hohe Landesschule: 423 Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte gingen für die Schule an den Start.
Für besondere Hingucker sorgten besondere Gruppen: So lief eine Gruppe des Arbeitersamariterbundes, ASB, mit einer Notfallliege, inklusive festgezurrtem Dummy, mit. Die Footballer der Hanau Hornets liefen die Strecke in voller Montur ebenso wie Feuerwehrmänner und -frauen in vollständiger Ausrüstung.
„Der Stadtlauf Hanau bringt Menschen unterschiedlichen Alters und aus vielen Bereichen der Stadtgesellschaft zusammen, die mit ihrer Teilnahme einen Beitrag für ein gewaltfreies Miteinander leisten. Mein Dank geht außerdem an das Organisationsteam und alle Helferinnen und Helfer, die diesen Teilnehmerrekord zum Jubiläum möglich gemacht hat“, sagt Stadträtin Isabelle Hemsley.
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen
Seit seiner Premiere im Jahr 2002 verbindet der Hanauer Stadtlauf sportliche Bewegung mit dem Einsatz gegen Gewalt an Frauen. Die Teilnahmegebühr von zwölf Euro wird vollständig zugunsten der Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach gespendet.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Frauenbüro der Stadt Hanau, dem Amt für Sozialen Zusammenhalt und Sport, dem Referat für Frauenfragen und Chancengleichheit des Main-Kinzig-Kreises, dem 1. Hanauer Lauftreff e.V. sowie dem Sportkreis Main-Kinzig und Stadt Hanau e.V. Wie in den vergangenen Jahren konnte das Organisationsteam wieder auf die Unterstützung von mehr als 100 freiwilligen Helfenden sowie die Auszubildenden der Stadt Hanau und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Eigenbetriebe Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) und Hanau Infrastruktur Service (HIS) bauen, die auf der Laufstrecke, im Wettkampfbüro, bei der Gepäckaufbewahrung und der Wasserausgabe für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Thomas Nawrath
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Quelle: Stadt Hanau

