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Traditionsname Gote bleibt erhalten

OB Kaminsky besucht den neuen Geschäftsführer Tuncay Zortuk
Die Fahrschullandschaft in Hanau erlebte kürzlich eine Veränderung, nachdem sich der bisher angestellte Fahrlehrer Tuncay Zortuk nach der Insolvenz seines Arbeitsgebers dazu entschieden hat, das Wagnis einzugehen und die traditionsreiche Fahrschule Gote in eigener Verantwortung weiterzuführen.

Wie er beim Besuch von Oberbürgermeister Claus Kaminsky erklärte, will er mit seinem Team das Erbe der ältesten Fahrschule Hanaus bewahren und gleichzeitig den Kollegen den Arbeitsplatz erhalten. „Ich bin mir bewusst, dass es angesichts der heutigen wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen in der Fahrschulbranche ein risikoreiches Unterfangen ist. Aber ich bin zuversichtlich, dass es uns gemeinsam gelingen wird.“

Um die Rentabilität zu steigern und die Zukunft der Fahrschule zu sichern, hat Zortuk entschieden, das Angebot zu optimieren. In einem ersten Schritt wurde die Sparte „Lkw-Führerschein“ abgestoßen. Ab sofort konzentriert sich die Fahrschule ausschließlich auf die Ausbildung für den Führerschein für PKW, Anhänger und Motorrad. Zudem werden auch Erste-Hilfe-Kurse und Aufbauseminare angeboten. Durch diese strategische Entscheidung sollen die Betriebskosten gesenkt und die Ressourcen effizienter eingesetzt werden.

Zortuk betont: „Wir befinden uns jetzt in der Phase der Konsolidierung. Nachdem die Nachricht von der Insolvenz die Runde gemacht hat, ist es unsere Priorität, unser Ansehen wiederherzustellen. Wir kämpfen hart darum, wieder einen positiven Ruf aufzubauen, der unserem Neustart gerecht wird.”

Die Fahrschule beschäftigt derzeit acht Fahrlehrer, zwei Bürokräfte und vier Aushilfen. Es besteht jedoch Bedarf an weiteren zwei Fahrlehrern, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Mit fünf Standorten in Hanau, Maintal, Rodenbach, Langenselbold und Bruchköbel ist die Fahrschule Gote gut erreichbar und bietet eine breite geografische Abdeckung für ihre Schüler, um ihnen den bestmöglichen Service zu bieten.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky besuchte kürzlich die umgestalteten Räumlichkeiten der Fahrschule in ihrem Hauptsitz in Hanau und äußerte seine Unterstützung für den Erhalt dieses Hanauer Traditionsnamens. Er wünschte dem jungen Unternehmer viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück für die bevorstehenden Herausforderungen. „Ich bin mir bewusst, dass die Gründung einer neuen Fahrschule in der heutigen Zeit eine erhebliche Herausforderung darstellt.“

 

Quelle: Redaktion MKK Echo

 

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