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Wunschladesäule anmelden

Bürgerinnen und Bürger in Hanau können sich erstmalig an Ladeinfrastrukturkonzept beteiligen

 

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger in Hanau einen Beitrag zum E-Ladeinfrastrukturkonzept der Stadt Hanau leisten. Auf https://zukunft-hanau.de/beteiligung-e-ladeinfrastrukturkonzept/ können Interessierte auf einer interaktiven Karte von Hanau Punkte markieren, die sie als geeignet für eine öffentliche E-Ladesäule halten. Die Vorschläge werden anschließend ausgewertet und fließen in das zu erstellende Konzept ein, das als Teil des beschlossenen Mobilitätsleitbilds und der Verkehrsentwicklungsplanung den Straßenverkehr in Hanau modernisieren wird.

Auf der entsprechenden Internetseite auf „Zukunft Hanau“ finden Interessierte unter „E-Ladeinfrastrukturkonzept“ eine interaktive Stadtkarte vor. Dort kann mit nur wenigen Klicks ein Standort für eine Wunschladesäule vorgeschlagen und dabei auch bewertet werden. Die Nutzerinnen und Nutzer sehen zeitgleich auch, an welchen Stellen bereits Ladesäulen aufgestellt wurden. „Innerhalb dieses Prozesses können wir herausfinden, an welchen Orten die Menschen Bedarf an öffentlicher Ladeinfrastruktur sehen. Wir erhoffen uns dabei natürlich auch neue Anregungen, die wir selbst aktuell noch nicht in Erwägung gezogen haben“, sagt Stadträtin Isabelle Hemsley.

Für die Erstellung des Ladeinfrastrukturkonzepts arbeitet die Stadt Hanau mit der Mobilitätsberatung EcoLibro zusammen, die in der Vergangenheit bereits andere Kommunen in ähnlicher Weise beraten hat. „Um eine Energiewende im Mobilitätssektor zu erreichen, müssen für Autofahrende auch entsprechende Anreize geschaffen werden. Dazu zählt eine ausreichende Abdeckung mit E-Ladesäulen“, sagt Hemsley. Eine gute Gesamtabdeckung wird dabei maßgeblich durch notwendige private Investitionen auf nicht öffentlichen Flächen erfolgen müssen. „Dennoch müssen auch wir als Kommune etwas tun, um innerstädtische Ladepunkte zu schaffen“, ergänzt die Verkehrsdezernentin.

Die Installation von E-Ladesäulen erfolgt sinnvollerweise überall dort, wo Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum stehen. „In privaten Haushalten eignen sich hierzu insbesondere Garagen und Außenstellplätze. Auf städtischen Flächen hingegen sind Parkhäuser, -plätze und Tiefgaragen ein sinnvoller Ort“, so Hemsley weiter. Schwieriger werde es hingegen, eine Ladeinfrastruktur in den bereits jetzt stark verdichteten Straßenräumen zu platzieren, in denen Anwohner am Straßenrand parken. „Der Platz ist an diesen Stellen rar und das Anschließen per Kabel kann mitunter Stolperfallen für Zufußgehende erzeugen“, betont die Stadträtin.

Innerhalb des geplanten Ladeinfrastrukturkonzepts soll nicht nur öffentlicher Raum identifiziert werden, an dem die Stadt Hanau tätig werden kann. „Wir wollen auch das Gespräch mit Gewerbetreibenden und Wirtschaftsunternehmen in der Stadt suchen. Dienstparkplätze sowie die an Supermärkte und Geschäfte angrenzenden Parkräume stellen eine gute Möglichkeit dar, eine privatwirtschaftliche Ladeinfrastruktur zu schaffen. Die Kommunen allein werden in jedem Fall nicht dazu in der Lage sein, das Thema allein zu schultern. Wir benötigen die Unterstützung aus der freien Wirtschaft und privaten Hauseigentümern und müssen zeitgleich ein intelligentes Ladesystem schaffen, das sich in die Kapazitäten des Stromnetzes integrieren lässt“, so die Stadträtin. Das Thema sei komplex und weitreichend, die Öffentlichkeitsbeteiligung der „Wunschladesäule“ ist somit ein erster Schritt, den die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Stadt Hanau gehen werden.

Quelle: Stadt Hanau

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