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Radschnellweg FRM7: Planungs- und Bauvereinbarung für den Abschnitt Maintal – Hanau unterzeichnet

Regionalverband FrankfurtRheinMain übernimmt die Koordination des Gesamtprojekts

 

Beim Bau des Radschnellwegs FRM7 von Hanau über Maintal nach Frankfurt am Main ist das nächste Etappenziel erreicht. Die Städte Hanau und Maintal haben am 5. Dezember 2023 mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain eine gemeinsame Planungs- und Bauvereinbarung unterzeichnet.

Die Vereinbarung bezieht sich auf den 10,2 Kilometer langen Abschnitt auf den Gemarkungen Maintal und Hanau. In Frankfurt am Main sind noch weitere Untersuchungen der Vorzugstrasse notwendig. Daher wird die Planungs- und Bauvereinbarung für diesen Abschnitt zu einem etwas späteren Zeitpunkt unterzeichnet werden.

Mit der aktuellen Unterzeichnung übernimmt der Regionalverband in enger Abstimmung mit den Kommunen die Koordination des Gesamtprojekts. In gemeinsamen Projekt- und Lenkungskreisterminen werden die Planungen mit beauftragten Planungsbüros abgestimmt und auf die jeweiligen Gegebenheiten angepasst.

Grundlage für den Bau des Radschnellwegs FRM7 ist eine Machbarkeitsstudie aus dem Herbst 2019, welche die grundsätzliche Machbarkeit einer Radschnellverbindung von Hanau über Maintal nach Frankfurt bescheinigt. Zwischen der Vorlage der Machbarkeitsstudie und der jetzigen Unterzeichnung der Planungs- und Bauvereinbarung wurden zwischen den Projektpartnern umfangreiche Fragen zur Projektkoordination, Kosten- und Aufgabenverteilung sowie Zuständigkeiten abgestimmt. Zudem mussten kommunale Beschlüsse zur Weiterführung des gemeinsamen Projektes herbeigeführt werden.

„Der Radschnellweg FRM7 wird einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Verkehr und damit zur Zukunft der Mobilität in unserer Region leisten. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit den Kommunen diesen Weg beschreiten und die Anbindung des östlichen, nordmainischen Verbandsgebietes an das regionale Radwegenetz zu entwickeln. Bei der Planung ist die Einbeziehung und der enge Austausch mit den Kommunen ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gesamtprojekt“, sagte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands und zuständig für Mobilität.

„Für Hanau öffnet sich mit dem neuen Radschnellweg nicht nur eine weitere Verbindung nach Frankfurt, auch der innerstädtische Radverkehr zwischen den nordwestlichen Stadtteilen und der Innenstadt wird stark von dem Projekt profitieren“, so die Erste Stadträtin der Stadt Hanau, Isabelle Hemsley.

„Für eine nachhaltige Mobilität braucht es die erforderliche Infrastruktur. Der künftige Radschnellweg ist hier ein wichtiger Baustein. Denn er ermöglicht den Maintalerinnen und Maintalern, auf direktem Weg nach Frankfurt und Hanau zu pendeln. Der damit gewonnene Zeitvorteil macht das Fahrrad zu einem attraktiven Verkehrsmittel. Gleichzeitig wird der Autoverkehr und -lärm reduziert, was die Lebensqualität in unserer Stadt steigert“, freut sich Monika Böttcher, Bürgermeisterin der Stadt Maintal und zuständige Stadtplanungsdezernentin, auf die Realisierung des FRM7.

Wie geht es nun weiter mit der Umsetzung des Radschnellwegs? Der nächste Schritt besteht darin, für die Planung einen Förderantrag beim Land Hessen einzureichen. Das Land Hessen fördert den Bau von Radschnellwegen über die Richtlinie zur Förderung der Nahmobilität mit mindestens 60 Prozent. Bestenfalls wäre ab Frühjahr 2025 Planungsstart, der Baubeginn könnte nach Abschluss der nötigen Planungsschritte und Genehmigungsverfahren gegen 2027 erfolgen. Bis zum Jahr 2028 könnten dann erste Unterabschnitte des Radschnellwegs fertig gestellt werden.

Der Radschnellweg FRM7 hat eine Gesamtlänge von 17 Kilometern. Die Vorzugstrasse verläuft von Hanau-Stadtmitte über die Frankfurter Landstraße, den Bahnhof Maintal-Ost entlang der Bahnstrecke nach Frankfurt am Main. Auf Frankfurter Gemarkung ab Mainkur führt die Trasse bis zum Ostbahnhof.

Der FRM7 ist eine von insgesamt 9 Radschnellwegeverbindungen in der Region, die das Rückgrat des regionalen Radwegenetzes bilden sollen. Radschnellwege bilden ein Baustein der kommunalen Verkehrsplanung, um Klima- und Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Lebensqualität umzusetzen. Zur Förderung des Radverkehrs bedarf es entsprechender Infrastruktur. Dazu gehören komfortable und sichere Wege, die es Bewohnerinnen und Bewohnern der Kommunen ermöglichen, alltäglichen Strecken auch gut per Rad zu fahren.

Quelle: Stadt Maintal

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