MKK-Echo

In jedem zweiten Auto weltweit ein Litens-Produkt“

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann besucht die Litens Automotive Group in Gelnhausen

 

Main-Kinzig-Kreis. „Die Litens Automotive Group in Gelnhausen ist ein echter Global Player und zugleich ‚made in Main-Kinzig‘“, sagte Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, bei seinem Besuch des Unternehmens. Gemeinsam mit Walter Dreßbach, Leiter des Referats für Arbeit, Wirtschaft und digitale Infrastruktur, wurde er von Hinnerk Pflüger, Geschäftsführer des Unternehmens, empfangen und nach einem informativen Gespräch auch durch die Produktionshallen geführt. Die beiden Vertreter des Main-Kinzig-Kreises nutzten die Gelegenheit, Hinnerk Pflüger das „Made in Main-Kinzig“-Zertifikat zu überreichen. „Im Main-Kinzig-Kreis gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die sich gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden für unsere Region engagieren. Dazu gehört auch die Litens Automotive Group. Sie tragen zur Weiterentwicklung des Ganzen bei. Sie schaffen Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze, sorgen mit Innovationen für wirtschaftliche Erneuerung“, unterstrich der Wirtschaftsdezernent bei der Zertifikatsübergabe.

Die Litens Automotive Group beschäftigt in Gelnhausen fast 500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vollzeit. „Viele Mitarbeitende sind bereits seit 20 oder 25 Jahren bei uns tätig. Dieses Knowhow im eigenen Haus wissen wir sehr zu schätzen“, so Hinnerk Pflüger. Das mittelständische Unternehmen bietet fünf Ausbildungsberufe für Industriekaufleute, Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker, Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatronikerinnen und Mechatroniker sowie Kaufleute für IT-System Management. „Wir verfügen über einen weltweiten Kundenstamm, zu denen die größten Automobilhersteller gehören. Es lässt sich mit Fug und Recht sagen, dass in jedem zweiten Fahrzeug weltweit ein Litens-Produkt verbaut ist“, so Hinnerk Pflüger.

Das Unternehmen wurde 1979 in Kanada gegründet. Weltweit betreibt Litens mehr als 13 Standorte, neben Deutschland auch in Kanada, den USA, Indien, China, Südkorea und Rumänien. Der Produktions- und Entwicklungsstandort in Gelnhausen wurde 1992 eröffnet und ist weltweit der zweitgrößte. Ursprünglich wurden Komponenten – vor allem Riemenspanner und Entkoppler – für Verbrennungsmotoren gebaut. Der Erfolg der Elektromobilität führte dazu, dass sich das Unternehmen am Standort Gelnhausen seit einigen Jahren mehr auf Entwicklungen im Bereich von Mild-Hybrid-Antrieben konzentriert. Es werden Hybrid-Riemenspanner entwickelt, produziert und an Kunden weltweit verschickt. Auch bei Produkten für reine Elektromotoren geht das Unternehmen eigene, innovative Wege und befindet sich mit einigen Komponenten und mit Hilfe eines Volkswagens ID.4 derzeit in der Prototypphase. „Wir gehen davon aus, dass wir mit den neuen Produkten etwa 2027 Serienreife erlangen. Unser Ziel ist, innovative und zugleich nachhaltige Produkte für unsere Kunden zu gestalten“, so Hinnerk Pflüger. Er fuhr fort: „Elektromotoren kommen ohne Kurbelwelle aus und benötigen keine herkömmlichen Riemenspanner. Dagegen ist das Thermomanagement zentral, um die Temperatur der verschiedenen Aggregate zu steuern. Die Flüssigkeitskreisläufe sind zudem komplexer als bei Verbrennungsmotoren. Hier setzen wir an.“ Die Produktpalette reicht von automatischen Riemenspannern, schaltbaren Wasserpumpen und Entkopplern über Kühlmittelpumpen und Ventile bis hin zu Thermalmanagement-Heizsystemen und einem eigens entwickelten Battery-Pack für Sonder- und Nutzfahrzeuge. Bei letztgenanntem können – das ist die Innovation – einzelne Zellen ausgetauscht werden können. „Dadurch ist das Produkt nachhaltig und effizient“, so Hinnerk Pflüger. Den beiden Vertretern des Main-Kinzig-Kreises legte der Geschäftsführer im Gespräch nahe, sich auch weiterhin für gute Rahmenbedingungen für die heimischen Wirtschaftsunternehmen einzusetzen, um die Wertschöpfung in der Region sicherzustellen.

Quelle: Frank Walzer

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