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Erste U3-Gruppe im Ahornweg

Hochstädter Kita öffnet nach Abschluss der Umbaumaßnahmen für die ersten Kleinkinder

 

Maintal. Alles ist neu – sowohl für den einjährigen Emil und die gleichaltrige Elli, als auch für die drei pädagogischen Fachkräfte Mirela Esmerovic, Eleni Chalastra, Svetlana Kahabka und Simone Hahn-Beck. Denn die Leiterin der Hochstädter Kita Ahornweg eröffnet an diesem Vormittag die Krippen-Gruppe. Es ist ein aufregender Vormittag, der jedoch völlig unaufgeregt verläuft.Der Gruppenraum für die Unter-Dreijährigen ist für Emil und Elli, deren Eingewöhnung heute beginnt, ein großes Abenteuer. Alles ist interessant: der Blick aus dem Fenster, das Spielzeug und die drei Erzieherinnen, die auf dem Boden Platz genommen haben, um das Ankommen der neuen Schützlinge zu begleiten. Sie sind sichtbar, halten sich aber zurück, während Emil und Elli die neue Umgebung erkunden und sich durch die Anwesenheit ihrer Mütter sicher aufgehoben fühlen.

 

Auch Simone Hahn-Beck beobachtet die Stimmung aufmerksam. Lange und sorgfältig hat sie diesen Tag mit ihrem Team geplant. Denn der Ausbau der Hochstädter Kita, der die Einrichtung einer Gruppe für die Allerjüngsten erst möglich gemacht hat, dauerte vier Jahre. In dieser Zeit wurde das Bestandsgebäude aufgestockt und erhielt einen Anbau. Während sich im Obergeschoss Büro und Personalräume befinden, sind im Erdgeschoss ein neues Kinderrestaurant, ein Bewegungsraum, eine neue Küche mit Spülküche und ein Pausenraum entstanden. Der bisherige Bewegungsraum und die Wirtschaftsräume wurden für die Betreuung der Kinder unter drei Jahre umgebaut.

 

Das räumliche Konzept ist großzügig. Es bietet angrenzend an den großen Spielbereich einen kleinen Raum für die gemeinsamen Mahlzeiten, der zugleich als sanfter Übergang zum Schlafbereich dient. Bei der Wahl des Spielzeugs hat das Team großen Wert auf naturnahe und nachhaltige Materialien gelegt. Schließlich ist die Kita Ahornweg als faire Kita zertifiziert. Spielzeug und Bewegungselemente sind daher aus Holz. Die Auswahl der Ausstattung erfolgte auf Grundlage der Pädagogik nach Emmi Pikler, die auf die Eigeninitiative und Selbständigkeit des Kindes setzt. Vielseitig einsetzbare Materialien und Hengstenberg-Bewegungselemente aus Holz fördern die Kreativität und Entdeckungslust der Jungen und Mädchen und können je nach Entwicklungsstand unterschiedlich verwendet werden.

 

Emil und Elli finden alles interessant. An diesem Vormittag sind sie nur kurz da. Alles ist aufregend, es gibt so viele neue Eindrücke. Deshalb erfolgt die Eingewöhnung behutsam. „Wir starten zunächst mit zwei Familien. Die Mütter oder Väter begleiten die Eingewöhnung. Je vertrauter die neue Umgebung wird und je stärker sich die Bindung zu den Erzieherinnen festigt, desto mehr ziehen sich die begleitenden Elternteile zurück“, erläutert Hahn-Beck das Modell, das den Kindern viel Zeit und Raum für das Ankommen gewährt. Erst im nächsten Monat werden zwei weitere Kinder aufgenommen.

 

Insgesamt zwölf Plätze umfasst die Gruppe, die von drei Erzieherinnen betreut wird. Sechs Plätze sind bereits vergeben. „Wir haben bewusst entschieden, langsam zu starten, um unser Konzept und die Übergänge immer wieder zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen“. Schließlich ist die Betreuung von Kindern unter drei Jahren bei uns im Haus ganz neu. Das gilt natürlich auch für die Großen“, sagt Hahn-Beck und zeigt lachend zur Tür, an der gerade die älteren Geschwister von Emil und Elli neugierig durch den Glaseinsatz lunsen.

 

Wenn sich die Abläufe eingespielt haben, möchte das Team den Erfahrungshorizont der Kinder sanft erweitern. Es soll vielfältige Naturerlebnisse geben, unter anderem in Kooperation mit der nahegelegenen Westernfarm e.V., die ein naturbelassenes Wiesengrundstück besitzt, und zwei Tagesmüttern, die sich ebenfalls auf Natur- und Waldpädagogik spezalisiert haben.

Quelle: Stadt maintal

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