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Spessartbund begrüßt Hanauer Projekt „Wanderbusse“ als konkreten Beitrag zur nachhaltigen Verkehrspolitik

Der Spessartbund begrüßt die Initiative der Hanauer Straßenbahn GmbH zur Herausgabe eines neuen Wanderbüchleins und die Verknüpfung der Wanderziele mit dem Fahrplanangebot der Busse. „Dies ist ein wegweisender und beispielhafter verkehrspolitischer Beitrag auch für ein mögliches Biosphärenreservat Spessart“ und decke sich mit den Vorstellungen seiner Organisation, sagte der Sprecher des Spessartbundes, Helmut Schuster, in Aschaffenburg. Schuster verwies in diesem Zusammenhang auf das im vergangenen Jahr von der Vertreterversammlung aller Spessartbund-Ortsgruppen beschlossene Positionspapier Biosphärenreservat, in dem fast deckungsgleiche Vorstellungen zur Verkehrspolitik gemacht würden. Er regte an, dass andere lokale und regionale Verkehrsverbünde diesem Beispiel folgen. Der Spessartbund stehe bei der Erarbeitung solcher Konzepte beratend zur Verfügung.

 

„Eines der Hauptziele in der Verkehrspolitik in der ländlich geprägten Spessartregion muss der bedarfsgerechte Ausbau des öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) und dessen Vernetzung über die Grenzen der Bundesländer (Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) und Landkreise (Main-Kinzig-Kreis, LK Aschaffenburg, Stadt Aschaffenburg, LK Main-Spessart und LK Miltenberg) hinaus sein“, heißt es dort. Dabei spielten die Busangebote an den (Wander-)Wochenenden eine besondere Rolle. Für den Spessartbund seien zusätzliche Shuttle-Busse zu den Wandereinstiegs- und Endpunkten wichtig.

 

Beim Straßenneubau müssten besondere Naturschutzmaßnahmen berücksichtigt werden und es müsse ein Rückbau stillgelegter Straßen erfolgen. Auf keinen Fall dürfe es zur Zerschneidung von naturgeschützten Flächen kommen. Ein weiteres wichtiges Vorhaben sei der gezielte und großflächige Ausbau des

Radwegenetzes im Spessart – mit Berücksichtigung von Ruhezonen für Wildbestände. Für den Radtourismus seien spezifische Förderprogramme zu entwickeln. Das zu gründende Biosphärenreservat-Zentrum (bzw. mehrere Kleinzentren) müsste in den Verkehrskonzepten eine zentrale Rolle spielen und entsprechend gut erreichbar sein. Natürlich seien bereits vorhandene Strukturen wie Bahnhöfe aber auch Park&Ride Parkplätze der angrenzenden BAB 3 einzubeziehen.

Quelle: Gründau

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