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HSG Hanau vor nächstem schwerem Auswärtsspiel in Ferndorf

Geist: „Wollen kompakt steht und unser Ding machen“

 

Eine Woche nach dem Unentschieden im Derby beim TV Gelnhausen geht die HSG in der 3. Liga Süd-West die nächste schwierige Auswärtsaufgabe an. Am Samstagabend (19:00 Uhr / Sporthalle Stählerwiese) sind die Grimmstädter beim bislang ungeschlagenen Staffelzweiten TuS Ferndorf zu Gast. Die Nordrhein-Westfalen haben sich im Sommer merkbar verstärkt und richten den Blick wieder auf den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. Unterdessen rangiert Hanau mit 6:4 Punkten auf Rang 7 der Tabelle, blieb aber in vier der ersten fünf Spiele ungeschlagen.

„Nachdem es in der vergangenen Woche im Derby für uns nicht ganz zum Erfolg gereicht hat, haben wir das Thema noch einmal im Training aufgearbeitet und freuen uns jetzt auf die Herausforderung in Ferndorf“, resümiert HSG-Cheftrainer Hannes Geist die vergangene Trainingswoche. „Natürlich wollten wir nach fünf Spielen von den Punkten her etwas besser dastehen, aber das ist für mich kein Weltuntergang.“

Gerade in der Defensive hatte Hanau zu Beginn der 2. Halbzeit in Gelnhausen, mit variabler Abwehrarbeit, Beton anrühren können, schaffte es aber nicht dieses Pensum über 60 Minuten zu gehen. „Wir haben gezeigt, zu welcher Deckungsleistung wir phasenweise fähig sind und uns so viele Ballgewinne generiert“, sagt Geist. „Wir müssen auch gegen Ferndorf wieder kompakt stehen und unser Ding machen.“

Die Hausherren kennen Bergold, Ritter & Co. bereits bestens aus der vergangenen Runde. Damals entschieden jeweils die Heimteams ihre Spiele für sich. In der Aufstiegsrunde zur 2. HBL kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen, aus dem die Südhessen als Sieger hervorgingen, nach einem wahren Kraftakt in Spielhälfte zwei. Seitdem hat sich der TuS Ferndorf noch einmal verstärken können. Im Sommer wurde mit dem Kroaten Janko Kevic ein erfahrener Mittelmann verpflichtet und auf der Torhüterposition stieß Jonas Wilde zum Team. Im Rückraum kann der TuS weiterhin auf Marvin Mundus und Julius Fanger bauen, die nicht nur Torgefahr sondern auch viel Dynamik in das Spiel des Tabellenzweiten bringen.

„Sie wollen offensiv in die 2. HBL zurück. Da kommt jede Menge Arbeit auf uns zu“, meint Geist, der aber genau weiß, wie sein Team an der Stählerwiese auftreten muss: „Wir müssen es wieder hinbekommen, dass wir in jeder Phase der der Partie zu unserem Spiel finden. Und zwar über 60 Minuten! Momentan schaffen wir das leider noch nicht so ganz, werden aber von Tag zu Tag besser – das muss ich meinem Team zugutehalten.“

Um der Qualität im Ferndorfer Rückraum die Power und Dynamik zu nehmen, der TuS kam in den ersten Partien der neuen Saison von dort zu jede Menge Abschlüssen, stellt Geist sein Team wieder auf eine kompakte, antizierende Deckung ein, um schnell auf Ballgewinne gehen zu können. „Das Umschaltspiel ist eine Stärke meiner Mannschaft, die wir bislang noch nicht über 60 Minuten haben zeigen können. Aber auch dort werden wir besser. Gegen Ferndorf müssen wir uns mit allem was wir haben hineinstemmen.“

Einfache Tore braucht Hanau am Samstag, um sich gegen die als offensiv erwartete Deckung des TuS nicht allzu lange im Sechs-gegen-sechs aufzureiben. „Sie gestalten ihren Defensivverbund wesentlich dynamischer als noch im letzten Jahr, mit mehr Druck auf den Gegner“, so Geist. Der Hanauer Chefcoach gibt abschließend einen kurzen Einblick in seinen Matchplan: „Wir wollen auf uns schauen, die Passqualität hochhalten, darauf unsere Möglichkeiten aufbauen und so erfolgreich sein.“

Quelle: HSG Hanau

 

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