MKK-Echo

Faschingsumzug durch die Hanauer Innenstadt fällt 2024 aus

Drei Umzüge in Stadtteilen / Vereine gründen Arbeitsgemeinschaft / Stadt unterstützt „Rathaussturm“

 

Ernste Mienen bei denen, die für unbeschwerte Fröhlichkeit sorgen: Der Faschingsumzug durch die Innenstadt fällt im kommenden Jahr aus. „Karneval zu organisieren, ist keine städtische Aufgabe. Die Vereine zu unterstützen, allemal – und das werden wir in dieser schwierigen Phase noch intensiver tun“, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei einem Treffen der Hanauer Faschingsvereine.

Weil sich der „Hanauer Carnevalszugverein HCV 1954 e.V.“, der den Innenstadt-Umzug über Jahrzehnte organisierte, aufgelöst hat, gab es zwei Treffen von Vertretern der Faschingsvereine und der Stadt. „Ausdrücklich bedanke ich mich für das langjährige Wirken des HCV, der die fünfte Jahreszeit in der Innenstadt bunter gemacht hat“, so Kaminsky. Aufgrund der Vorlaufzeit, den Lindwurm im kommenden Jahr zu organisieren, verständigte man sich bei dem Treffen, diesen Umzug im Jahr 2024 pausieren zu lassen. „Wir haben uns diese gemeinsam getroffene Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Aufgaben für die Organisation des Innenstadt-Umzugs sind so vielfältig, als dass sie die Vereine jetzt nicht stemmen können“, bilanzierte Kaminsky. Zumal die Vereine an ihren eigenen Faschingssitzungen und vielen weiteren Veranstaltungen arbeiten sowie die Karnevalsumzüge durch Steinheim, Klein-Auheim, Tümpelgarten und Großauheim auf die Beine stellen werden.

„Dass die Vereine nun eine Arbeitsgemeinschaft gegründet haben, ist eine sehr gute Entscheidung“, lobte der Oberbürgermeister. Gemeinsam mit Lucas Schobert, Leiter des städtischen Veranstaltungsbüros, dessen Team und Daniel Freimuth, Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH (HMG), sagte er den Vereinen zu, sie bei den Planungen für den Innenstadt-Umzug 2025 zu unterstützen. Die Clubs haben sich verabredet, zeitnah Gespräche mit Gruppen und Vereinen aufzunehmen für eine Wiederbelebung des Zugs 2025 aufzunehmen. Zudem wurde vereinbart, dass der „Rathaussturm“ am 7. Januar 2024 mit einem neuen Konzept aufgewertet werden soll. Hier wird die Stadt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ebenso wird von der Stadt geprüft, ob man den Karnevalssamstag (10. Februar 2024) in der Innenstadt mit Gastronomie-Kooperationen und musikalischer Begleitung feiern kann. „Fasching ist eine Tradition, die viele Hanauerinnen und Hanauer pflegen. Deren Engagement unterstützen wir gerne, weil sie damit den Menschen in der Brüder-Grimm-Stadt wunderbare Stunden bereiten“, so der Oberbürgermeister. Und auch die Freunde der Umzüge müssten sich nicht allzu sehr grämen. Kaminsky: „2024 heißt das Motto – ab in die Stadtteile. Denn im Tümpelgarten, in Klein-Auheim, Steinheim und Großauheim werden die Vereine wieder für bunte Züge sorgen.“

Quelle: Stadt Hanau

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