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SPD Gelnhausen setzt sich für Rasenurnenfelder im Stadtgebiet ein

Seit Jahren beobachten Experten zwei Trends in der deutschen Bestattungskultur: Neben dem Wunsch nach individuellen, sehr persönlichen Trauerfeiern wünschen sich immer mehr Menschen eine Feuerbestattung mit anschließender Urnenbeisetzung. Die SPD Gelnhausen will daher die Verwaltung der Barbarossastadt Gelnhausen beauftragen, die Einrichtung eines Rasenurnenfelds auf dem Alten Friedhof in Meerholz und auf anderen städtischen Friedhöfen zu prüfen.

Das Verhältnis von Feuerbestattungen zur Erdbestattung beträgt nach letzten Erhebungen bundesweit inzwischen 3:1, in der Nachbargemeinde Gründau zuletzt sogar bei 9:1. „Gelnhausen muss sich daher Gedanken machen, ob unsere Friedhöfe dem steigenden Wunsch nach dieser Bestattungsform nachkommen können”, erklärt SPD-Stadtverordnete Birgit Jakob-Wegener.

„Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fragen bei uns an, ob diese Bestattungsform auch auf dem Alten Friedhof in Meerholz möglich gemacht werden könnte.” Denn ein Besuch auf dem Waldfriedhof ist gerade für Bürgerinnen und Bürger aus dem alten Ortskern nur noch schwer zu bewerkstelligen. Die Wegstrecke ist zu lang und einen Fahrdienst gibt es nicht mehr.

Die Bestattungsform auf einem Rasenurnenfeld auf dem Alten Friedhof in Meerholz würde den Friedhof wieder attraktiver machen. Hinzu kommt: „Der Platz für ein Rasenurnenfeld ist vorhanden”, erklärt Birgit Jakob-Wegener. Die SPD will die Verwaltung daher dazu auffordern, auf dem Alten Friedhof in Meerholz ein Rasenurnenfeld einzurichten und die Einrichtung weiterer solcher Bestattungsmöglichkeiten auf den anderen Friedhöfen des Stadtgebiets zu prüfen.

Quelle: Klaus Brune

 

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