MKK-Echo

Projekttag des internationalen Sportprojektes „Elvis Olympics”:

Ein interkulturelles Erfolgsprojekt zur Förderung von Sport und Integration

Mit einem begeisternden Abschlusstag fand das internationale Sportprojekt „Elvis Olympics” seinen Höhepunkt in Frankfurt. Sechs verschiedenen Erasmus+ Treffen gab es, mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Enger, Ihlow, Freigericht, Gulpen, Deurne und Utebo. Nun versammelte sich die Gruppe der Kopernikusschule, um die Welt des Sports außerhalb der Schule zu entdecken. Es galt das Projekt zu evaluieren und weiterzuentwickeln, um in eine neue Projektrunde mit den Partnerschulen einzusteigen. Die Organisation des Projekttages übernahmen die Sportlehrkräfte Lena Kreis-Goinar, Thomas Priebsch und die Fachsprecherin für Sport, Claudia Meermeier.

Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch des Deutsche Bank Parks, Heimstadion der Frankfurter Eintracht. Die Teilnehmenden wurden spontan zu einer Runde Volleyball und Fußball auf dem Gelände eingeladen, was die sportliche Atmosphäre des Projekts weiter unterstrich. Anschließend folgte ein Besuch des Eintracht Museums, in dem die Geschichte des Vereins lebendig wurde. Besonders beeindruckend war, dass für die Schülerinnen und Schüler der Europapokal gezeigt wurde.

Doch nicht nur der Profisport stand im Fokus des Projekttages, sondern auch der Vereinssport. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Einblick in die vielfältigen Facetten des Sports und lernten die Bedeutung des interkulturellen Austauschs kennen. Im Anschluss wurde die Delegation im Frankfurter Rathaus von Natascha Kauder, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und im Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport, empfangen. Im historischen Kaisersaal und dem Plenarsaal erhielt die Gruppe Einblicke in die Arbeitsweise des Stadtparlaments und diskutierten über soziale und integrative Projekte der Stadt Frankfurt, insbesondere im Zusammenhang mit Sport und Integration.

Selina Wiens und Paula Gräf, Schülerinnen der Kopernikusschule (Jahrgang 12), stellten der Kommunalpolitikerin das Projekt „Erasmus Elvis Olympics” vor und betonten die Bedeutung interkultureller Austauschprojekte für die Erweiterung des eigenen Horizonts. Das Projekt „Elvis Olympics” zeichnete sich durch die Vermittlung von fünf unterschiedlichen Sportarten während der sechs verschiedenen Projektwochen aus, bei denen immer internationale Teams gebildet wurden und Englisch als gemeinsame Sprache diente. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts war das Thema Ernährung, das von Heike Kretschmann, Chemie- und Biologielehrerin an der Kopernikusschule, während des gesamten Projektablaufs betreut wurde. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie sich gesund ernähren und welche Lebensmittel für Sportler besonders geeignet sind. Paula Gräf hob hervor, dass durch das ständige Verhandeln und Kooperieren in den Teams und dem Willen, die Wettkämpfe zu gewinnen, viel intensivere Beziehungen entstanden sind als bei anderen Projekten. Selina Wiens, die bereits im Vorjahr an der ersten Austauschwoche in Ihlow teilgenommen hatte, lobte die organisatorische Rahmenbedingungen, die von den beteiligten Schulen geschaffen wurden. Das ständige Zusammensein im „Olympic Village” mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern sei zwar manchmal anstrengend, aber auch so intensiv, dass dauerhafte Freundschaften entstanden seien.

Während der Diskussionsrunde im Frankfurter Rathaus wurde deutlich, dass gemeinsamer Sport, das Einhalten universeller Regeln und die Zusammenarbeit ein wahrer Integrationsmotor sind, sei es auf schulischer Ebene wie bei den „Elvis Olympics” oder bei den zahlreichen integrativen Projekten der Stadt Frankfurt. Teilnehmerin Florentine Lesniak aus der 10. Klasse äußerte bei der Nachbesprechung, warum das Projekt für sie so gewinnbringend war: Durch die zufällige Zusammenstellung der Gruppen habe sie Personen kennengelernt, mit denen sie wahrscheinlich nicht so viel unternommen hätte. Die verschiedenen Sprachen und Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten ihr die Länder aus mehreren Blickwinkeln nähergebracht. Abschließend zeigte sich Sportlehrerin Lena Kreis-Goinar begeistert vom Verlauf des Projektes, das aufgrund der Corona-Pandemie innerhalb eines Jahres stattfinden musste. Dank der hervorragenden Umsetzung an den einzelnen Schulen und der großartigen Kooperation mit den Schulleitungen konnten die „Elvis Olympics” für die Jugendlichen dennoch gewinnbringend umgesetzt werden.

Das gesamte am Projekt beteiligte Lehrerteam der Kopernikusschule, hauptsächlich bestehend aus Mitgliedern der Sportfachschaft, und die Gesamtkoordinatorin für Erasmus+ Projekte, Marie-Luise Campen-Schreiner, hoffen auf die Weiterführung des Projektes im kommenden Schuljahr, da „ohne Zusammenarbeit im Team einfach nichts funktioniert”, so Paula Gräf.

Quelle: Thorsten Weitzel

 

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