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Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit

Der IDAHOBIT am 17.05. ist neben TDoR („Tag der Erinnerung an die Opfer von Trans*Feindlichkeit“) ein wichtiger Gedenktag an die Menschen, die unter den gesellschaftlichen Anfeindungen und Diskriminierungen leiden.

2023 unterstützen uns am Gedenktag der Main-Kinzig-Kreis mit der Kreisspitze und die Stadt Gelnhausen mit Bürgermeister Daniel Christian Glöckner. Mit dem Hissen der Regenbogenfahne setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Toleranz, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität.

Hintergrundwissen:

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen (2018 Transsexualität). Dieser Tag, der auch in Deutschland mit Streichung des §175 auch spöttisch “Feiertag der Schwulen” genannt wird, wird seit 2005 als Aktionstag begangen und geht auf die Initiative von Louis-Georges Tin (ILGA) und zurück. 2015 ist die Bi- und 2016 die Inter*Feindlichkeit im Namen hinzugekommen (IDAHO -> IDAHOT -> IDAHOBIT).

Aufmerksame Leser:innen dieser Zeilen werden vielleicht den einen oder anderen Buchstaben vermissen, derzeit sind es aber nicht mehr. Zum einen ist dies die offizielle Schreibweise, zum anderen geht es um Feindlichkeiten, Angriffe auf Personen, die nonkonform gelesen werden (Schwuchtel, Transe … ). Sexlabels sind nicht sichtbar (erst nach einer Handlung (zwei Männer, zwei Frauen…)), ebenso manche Geschlechtsidentität, wozu das „A“ (Asexuell) und noch einige andere Buchstaben gehören, die im Lande fleißig an „IDAHOBIT“ angehängt werden. Eine gesellschaftliche „Phobie“ (Feindlichkeit) kann auch herbeigeredet werden. Damit kokettiert man aber nicht herum. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Begründung des Landgericht Münster im Falle von Malte C.

Fragen und Erläuterungen dazu, können gerne gemeinsam an einem 3. Donnerstag im Monat in der SEKOS (Bahnhofstraße 12, Gelnhausen) ausgetauscht werden. 🙂

Queer* Main-Kinzig e.V. begeht den IDAHOBIT in diesem Jahr einen Tag später in Form von einer IDAHOBIT-Wanderung am 18.5. Es gibt zwei Treffpunkte:

Der eine Treffpunkt ist um 13:30 Uhr an der Gründau-Halle in Langenselbold mit einer gemeinsamen Wanderung zum Kinzig-See und anschließender Einkehr im Surf-Shop. Interessierten mit Handicap, die nicht so gut zu Fuß sind oder jene, die nicht so gerne eine Wanderung von ca. 6 bis 7 Kilometer bewältigen wollen, treffen uns dann um ca. 15 Uhr im Surf-Shop. Parken ist, nach Verfügbarkeit, vor Ort möglich.

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Quelle:  Anika Frankenbach

 

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