MKK-Echo

Für Demokratie und Vielfalt, gegen Rechtsextremismus und Gewalt

Hanauer Begleitausschuss „Demokratie leben“ ist Botschafter für mahnendes Gedenken an die Tat des 19. Februar 2020

Seit 2019 setzt sich das Bündnis „Partnerschaft für Demokratie in Hanau“ mit jährlich wechselnden Schwerpunkten für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander in der weltoffenen Stadt Hanau ein. Hier leben Menschen aus mehr als 140 Nationen friedlich zusammen und diese Vielfalt begründet den sozialen Zusammenhalt.

In seinem Tun unterstützt wird das Bündnis vom „Begleitausschuss“, der 2018 mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung in seiner Arbeit und Funktion installiert wurde, nachdem entschieden wurde, dass sich Hanau dem Bundesförderprogramm „Demokratie leben“ anschließt.

Dem „Begleitausschuss“ unter Vorsitz von Oberbürgermeister Claus Kaminsky gehören 26 Menschen an, die der Einsatz gegen Rechtsextremismus und das aktive Engagement für Demokratieförderung, Vielfalt und Extremismusprävention eint. Ein Überlebender des Attentats vom 19. Februar 2020 und die Schwester eines der Opfer gehören dem Ausschuss an, ebenso Mitglieder und Mitarbeitende aus dem Jugendforum, dem Runden Tisch der Religionen, dem Polizeipräsidiums Südosthessen, Ausländerbeirat, die Frauenbeauftragte der Stadt Hanau, Kulturamt, bürgerschaftlich engagierte Expertinnen und Experten sowie weitere mehr. Damit bilden die Mitglieder einen Querschnitt der Stadtgesellschaft, die Haltung zeigt und lebt. Es sind ausgewählte Menschen, die sich für eine Gesellschaft des respektvollen und friedlichen Zusammenlebens einsetzen.

Der Ausschuss versteht sich auch als Botschafter für den 19.02.. Neben den Angehörigen und Freunden, ist die Stadt Hanau seit dem rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 selbst eine getroffene Stadt geworden. Das Gedenken an die Tat soll, so das Selbstverständnis des Begleitausschusses, alle Menschen erinnern und mahnen, in Zukunft noch stärker und offener für Vielfalt, für Demokratie und für Respekt ein- und aufzustehen. Die schreckliche Tat vom 19.02. untermauert die Bedeutung des Begleitausschusses und begründet dessen Solidarität mit den Angehörigen und Freunden als Ausdruck von Demokratie, Vielfalt und Respekt.

Der Begleitausschuss in Hanau steht für die Wehrhaftigkeit der Gesellschaft sowie für Respekt und Demokratie in Vielfalt ein, so die Kernbotschaft. Der Ausschuss begleitet konkrete Projekte, etwa den „Was TUN!“-Workshop des Vereins Menschen in Hanau, das „Andersraum-Café“ der AIDS-Hilfe Hanau und Main-Kinzig e.V. sowie Workshops für Demokratieförderung und Extremismusprävention der HSG Hanau. Geplant sind ab Herbst Podiumsdiskussionen sowie interkommunale Kooperationen mit Begleitausschüssen in anderen Städten, wie etwa Offenbach und Frankfurt.

Die nächste Sitzung des Begleitausschusses findet am 22. März statt. Projektinteressierte können noch bis zum 8. März ihre Anträge und Projektideen bei der Koordinierungs- und Fachstelle unter info@awo-hanau.de einreichen. Weitere Informationen gibt es unter www.demokratie-leben-hanau.de.

Pressekontakt: Dominik Kuhn

Quelle: Stadt Hanau

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