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„Die Arbeit der Tafel ist wichtiger denn je!”

OB Kaminsky besucht Weihnachtspäckchen-Aktion der Hanauer Tafel
Hanau. Seit rund 16 Jahren verteilt die Hanauer Tafel in der Weihnachtszeit an ihre Kundinnen und Kunden Weihnachtspäckchen, die von anderen Bürgerinnen und Bürgern gespendet wurden. Auch ist es inzwischen Tradition, dass Oberbürgermeister Claus Kaminsky sowie der ehemalige Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Karl Eyerkaufer und seine Frau Marion für eine Weile bei der Ausgabe im Ladengeschäft der Tafel in der Ramsaystraße mithelfen.
“Im dritten Krisenjahr ist diese Aktion als zusätzliches Signal der Solidarität und Nächstenliebe sehr wichtig”, meinte der OB im Gespräch mit Jutta Knisatschek, Geschäftsführerin der Stiftung Lichtblick der evangelischen Marienkirchengemeinde, welche die Hanauer Tafel betreibt. An die 2370 Päckchen sind es diesmal, die an drei Vergabetagen im ‘Kleinen Laden’ am Johanneskirchplatz verschenkt werden. Schulen, Kinder-Tagesstätten, Vereine, Kirchengemeinden, Unternehmen und Privatpersonen haben sich an der Aktion wieder beteiligt. “Die Werbetrommel dafür müssen wir kaum mehr rühren, das ist fast ein Selbstläufer, viele Spenderinnen und Spender sind schon jahrelang dabei”, berichtet Gordana Herzberger-Kapetanic, eine der beiden Leiterinnen der Hanauer Tafel dankbar.

Für welche Altersspanne und welches Geschlecht die Päckchen gedacht sind, müssen die Packenden bei der Abgabe vermerken. Adressen mit 20 und mehr Päckchen fährt eine Tafel-Ehrenamtliche ab und sammelt sie ein. Die anderen bringen die Weihnachtsgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Laden am Johanneskirchplatz vorbei. Der organisatorische Aufwand ist bei dieser Adventsaktion nicht nur deswegen immens. „Die Second-Hand-Artikel aus dem Tafelladen müssen wir rechtzeitig genug verkauft haben, um Stauraum für all die Päckchen zu schaffen. Diese wiederum zu sortieren, nimmt allein rund zwei Wochen in Anspruch“, erläutert Annette Geier-Neugebauer, Leiterin der Hanauer Tafel. Aus verschiedenen Stapeln wird dann ausgesucht, was zu welchem Kunden oder welcher Kundin passt, wenn die Bedürftigen sich Lebensmittel um die Ecke abgeholt haben und dann mit dem Abholausweis zur Ladentreppe kommen.

Lichtblick-Geschäftsführerin Jutta Knisatschek berichtet, dass zu den rund 650 Tafelausweisen, die oft ganze Familien – also insgesamt mehrere tausend Menschen – unterstützen in diesem Jahr weitere 50 Tafelausweise hinzugekommen seien. „Wir sind jetzt leider am Limit. Mehr Ausweise können wir nicht ausgeben, obwohl der Bedarf da ist“, sagt sie betrübt. OB Kaminsky dankt Jutta Knisatschek und dem Tafel-Team für den großen ehrenamtlichen Aufwand nicht nur zur Weihnachtszeit. “Neben Corona hat jetzt der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene allgemeine Steigerung der Lebenshaltungskosten eine noch höhere Bedürftigkeit geschaffen. In diesen Zeiten der Krise ist die Arbeit der Tafel wichtiger denn ja. Wir sind sehr froh, dass wir die Tafel in Hanau haben und unterstützen Ihre Arbeit sehr gerne”, sagte der OB. Wie es ebenfalls inzwischen Tradition ist, überreichte der Oberbürgermeister einen Umschlag mit einer städtischen Weihnachtsgabe an die Hilfsorganisation.

Wir können Spenden mehr denn je gebrauchen, berichtet Knisatschek, denn auch für die Tafel sind Energiekosten und Umlagen gestiegen. „Wir versorgen aktuell mehr Leute denn je und müssen daher viele Lebensmittel dazu kaufen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden.“ Aus diesem Grund sei die Tafel auf Geld- und Lebensmittelspenden dringend angewiesen.

Spendenkonto Evangelische Bank e.G.
IBAN DE1352 0604 1000 0000 9180
BIC GENO DEF1 EK1
Verwendungszweck: Hanauer Tafel
Mitglied der Diakonie Hessen

Lebensmittelausgabe: Johanneskirchplatz 7 , 63450 Hanau
Kleiner Laden:  Ramsaystr. 17, 63450 Hanau

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Quelle: Stadt Hanau

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